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Warum und wovor fliehen Frauen? Was haben sie auf ihrer Flucht erlebt? Was erhoffen sie sich von ihrer Zukunft in Deutschland und speziell in Hildesheim? All diesen Fragen möchte das Medienkompetenz- und Geschichtsprojekt „Gekommen um zu bleiben?“ nachgehen. Die Antworten gibt es im Programm von Radio Tonkuhle im Rahmen einer Themenwoche und Sondersendungen. Das Besondere ist: Das Projekt ist offen für alle, die sich einsetzen möchten für Frauen mit Flüchtlingshintergrund und gleichzeitig lernen wollen, wie Radio funktioniert. Die besondere Herausforderung ist, vor allem geflohene Frauen so weit es geht einzubeziehen.

Ziel des Projekts ist, mit der Geschichte jeder einzelnen Frau auch die Heimat vorzustellen, aus der die Geflüchtete kommt. Landschaft, Kultur, politische und wirtschaftliche Verhältnisse sowie Religionen sollen hierbei betrachtet werden. Auch ehemalige Bewohner des Flüchtlingsheims sollen vorgestellt werden. Radio Tonkuhle und die Frauenredaktion Antonia arbeiten dafür mit dem Flüchtlingswohnheim Nordstadt zusammen.

Gekommen um zu bleiben - Partner

„Um in die Zukunft zu schauen, ist es unbedingt notwendig, zusätzlich zur aktuellen Situation die Vergangenheit von Deutschland und insbesondere von Hildesheim mit zu beleuchten. Schließlich hatten wir bereits Einwanderungswellen – es geht uns darum, Lehren daraus zu ziehen“, erklärt Rita Thönelt, Geschäftsführerin und Leiterin von Antonia e.V. und will erfahren: „Wie konnten die Frauen Fuß fassen? Wie verlief die Integration? Wie fühlten sich die Frauen aufgenommen und begrüßt? Wie sehr mussten sich die Menschen gegenseitig aufeinander einstellen? Wer passte sich wem an? Wie lief der Prozess der Aufnahme? Welche Hilfestellungen nahmen die Frauen an?! All diese Fragestellungen sollen aufgegriffen werden mit dem Ziel, der Öffentlichkeit die Beweggründe einer Flucht näher zu bringen.

Einen weiteren Mehrwert, gerade für Frauen mit Fluchthintergrund, sieht Andreas Kreichelt, geschäftsführender Programmdirektor von Radio Tonkuhle: „Wer mit uns Radio macht, lernt gleichzeitig, wie Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland funktioniert und welche Mittel es gibt, Interessen und Ziele öffentlich zu machen. Es geht uns bei dieser Zusammenarbeit auch darum, unseren neuen Mitbürgerinnen zu zeigen, dass Frauen in Deutschland gleichberechtigt sind.“ Dazu gehöre auch das Kennenlernen und die aktive Teilnahme in den Netzwerken der beiden Vereine Antonia und Radio Tonkuhle.


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Hier können Sie einen Radiobericht über die Vorstellung des Projekts hören.


Wer mitmachen möchte oder Fragen zum Projekt hat, schreibt mit dem Betreff „Gekommen um zu bleiben“ an die Projektleiterin Rita Thönelt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei.

Gekommen um zu bleiben wird gefördert von: Aktion Mensch, Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben, Johannishofstiftung Hildesheim und Zonta Club of Hildesheim.

Gekommen um zu bleiben - Plakat

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