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Schon der Name steht für das Ungewöhnliche des neuen Projekts von Radio Tonkuhle 105,3 und der Martin-Luther-Kirche: „Die Hildesheimer Hörspielkirche“. Ein Raum, der kulturell und spirituell besetzt ist, wird für zwei Monate für eine ganz andere Form des Zusammenkommens genutzt. Wo sonst Gottesdienste abgehalten, Menschen getauft und verheiratet und Verstorbenen gedacht wird, sollen für zwei Monate Menschen zusammen finden, um gemeinsam Hörspiele zu hören.

„Es soll für jeden etwas dabei sein – für Kinder, Jugendliche, Erwachsene – die ganze Familie also“, erklärt Projektleiterin Nora Graupner, die mit der Idee Diakonin Katrin Bode und Pastor Jochen Grön von der Martin-Luther-Kirche sowie Andreas Kreichelt, Geschäftsführer von Radio Tonkuhle, schnell überzeugen konnte. Die Hörspielformate dafür kommen aus dem Internet, vom NDR und auch von Radio Tonkuhle 105,3. In das Programm einfließen sollen auch die Ergebnisse aus drei Hörspiel-Workshops, die unter dem Namen „KlangKino“ über die Osterferien angeboten wurden.

Das Team der HörspielkircheSie verwandeln die Martin-Luther-Kirche in eine Hörspielkirche:
Pastor Jochen Grön, Projektleiterin Nora Graupner und Diakonin Katrin Bode.
Foto: Clemens Heidrich

Der Auftakt für die Veranstaltungsreihe passiert am 20. Mai in der Literaturkirche St. Jakobi, wenn der Bürgersender selbst das hauseigene Hörspiel „Emil der Elch“ live entstehen lässt.

Vom 6. Juni bis 30. Juli werden Hörspiele vorgestellt. Immer dienstags um 20 Uhr, donnerstags für die Kinder und Familien um 16 Uhr und immer sonntags um 17 Uhr darf kollektiv gelauscht werden. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die 1. Hildesheimer Hörspielkirche wird gefördert vom Landschaftsverband Hildesheim, der Friedrich Weinhagen Stiftung, der Kulturstiftung Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, der Bürgerstiftung Hildesheim, der Heinrich-Dammann-Stiftung, der Stadt Hildesheim, dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt sowie der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine.

 

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