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Anlässlich der Niedersachsen-Wahl am kommenden Sonntag hat die Landesarmutskonferenz soziale Ungerechtigkeit in der Gesellschaft kritisiert. Bei einer symbolischen Aktion vor dem Landtag waren am Mittwoch  Sozialpolitiker aller Parteien eingeladen, eine aufgebaute Papp-Mauer "zwischen Arm und Reich" einzureißen.
Jeder sechste Niedersachse sei armutsgefährdet, sagte Martin Fischer von der Diakonie als Sprecher der Konferenz. Der Kampf gegen die Armut sei ein Mittel, um die Demokratie im Land zu stärken. Besonders an sozialen Brennpunkten sei die Zustimmung für rechtspopulistische Parteien hoch, während die Wahlbeteiligung dort zugleich weit unter dem Durchschnitt liege. Weil vor allem die rund 100.000 Langzeitarbeitslosen im Land drohten, in die Armut abzurutschen, fordert die Landesarmutskonferenz einen dauerhaften, ausreichend finanzierten Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose.

cw

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