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Seit gestern gilt für Salzgitter ein befristetes Zuzugsverbot für Flüchtlinge. Das hat das niedersächsische Innenministerium angeordnet. Damit dürfen anerkannte und aufgenommene Flüchtlinge nicht mehr nach Salzgitter ziehen. Diese sogenannte „angepasste Wohnsitzauflage“ gilt für ein Jahr und wird dann erneut überprüft.
1,8 Prozent der Bevölkerung in Salzgitter sind Flüchtlinge, das sind dreimal so viel wie der Landesdurchschnitt. Ministerpräsident Stephan Weil sagte, die Stadt brauche eine Atempause. Auch Delmenhorst und Wilhelmshaven streben eine solche Zuzugsbeschränkung an.

sk

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