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Das Vorhaben, den Reformationstag in Niedersachsen zum gesetzlichen Feiertag zu machen, bleibt umstritten.

Der Rabbiner Gabor Lengyel aus Hannover sagte, er habe emotionale Probleme damit: Martin Luther habe zur Verbrennung von Synagogen und Rabbinern aufgerufen, was die Nazis schließlich in die Tat umgesetzt hätten. Lengyel sagte weiter, dass alle Bürger an der Entscheidung beteiligt werden sollten. Allerdings sei wohl offenbar schon eine politische Entscheidung für den Feiertag gefallen.

Der Präsident des Humanistischen Verbandes Niedersachsen, Guido Wiesner, sagte, der neue Feiertag müsse für alle Bürger gleichermaßen bedeutend sein und dürfe nicht spalten. Rund ein Drittel der Bevölkerung aber gehöre keiner Religion an. Diese große Bevölkerungsgruppe sei von der Landesregierung völlig übergangen worden. Wiesner schlug stattdessen erneut den internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember vor.

fx

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