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Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) unterstützt den Vorstoß des Landes Brandenburg für eine Masern-Impfpflicht in Kitas. Dies sei das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung, sagte Giffey dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" . Es gehe darum, Kinder vor einer lebensgefährlichen Krankheit zu schützen. Die Gesundheit der gesamten Bevölkerung setze dabei der individuellen Freiheit Grenzen. Giffey äußerte sich damit ähnlich wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann hat sich dagegen zuletzt gegen eine Impfpflicht ausgesprochen. Darüber solle erst dann diskutiert werden, wenn sich die derzeitige Situation langfristig verschlechtere, sagte sie im NDR. Die Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern wird sich voraussichtlich im Juni mit dem Thema befassen.

Vor einigen Wochen hatte eine Reihe von Masernfällen in Hildesheim überregional Aufmerksamkeit erregt. Das Thema ist weltweit aktuell: In Teilen des New Yorker Stadtteils Brooklyn wurde vor wenigen Tagen deshalb der Notfall ausgerufen und eine Impfpflicht verhängt - wer sich weigert, muss mit einer Geldstrafe von 1.000 Dollar rechnen.

fx

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