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Die Radiosendung über Alkohol- und Drogenkonsum

Jeden 4. Samstag im Monat um 14 Uhr - im Internet auch auf www.katerfruehstueck.net

Die Sendung

Über den Umgang mit legalen wie auch illegalen Genussmitteln ist schon viel diskutiert und auch gestritten worden. Besonders der Konsum von illegalen Drogen wird oft mit Unverständnis und Misstrauen betrachtet. So reicht oft schon ein einziger, in aller Öffentlichkeit gerauchter Joint, um von der „Gesellschaft“ als „Kiffer“ abgestempelt zu werden. Bei ausschweifenden Trinkgelagen in ordentlichen Biergärten wird da weit weniger rigide geurteilt.

„Katerfrühstück“ möchte Einblicke geben in die Welt der legalen- wie auch illegalen Drogen. Durch Berichte, Reportagen und Interviews soll versucht werden, Vorurteile ab- und Brücken aufzubauen. Es werden aber auf keinen Fall Angelegenheiten beschönigt, die nicht zu beschönigen sind. Da, wo es angebracht ist, möchte „Katerfrühstück“ auch Stoff für Diskussionen bieten.

Ein anderer Schwerpunkt thematisiert die Probleme der Angehörigen von Alkohol- und Drogenabhängigen Menschen. Die Sucht des Partners oder eines Familienmitglieds kann das Zusammenleben auf eine harte Probe stellen. So wird häufig versucht, die Abhängigkeit geheim zu halten, worauf sich die Probleme aber meist noch verschlimmern. Im „Katerfrühstück“ können Angehörige von suchtkranken Menschen über ihre Erfahrungen berichten. Dadurch können sie anderen Betroffenen Mut machen, sich frühzeitig Hilfe zu suchen.

Der Konsum von Alkohol und Drogen hat natürlich nicht nur negative Seiten. Der Genuss von Rauschmitteln hat auch eine kulturelle Vergangenheit, die bis in die Antike reicht. Wahrscheinlich sogar noch darüber hinaus. So waren zum Beispiel die Symposien der altgriechischen Philosophen ohne einen „angemessenen Rausch“ gar nicht denkbar. Und in der Rockmusik der Neuzeit hat wohl auch der eine oder andere Joint eine entscheidende Rolle gespielt.

Alkohol- und Drogenkonsum bietet also eine ganze Palette an Themenbereichen. Und auch die verschiedenen Szene-Milieus sind zu vielgestaltig, als das man hier einen pauschalisierenden Daumen ansetzen kann. „Katerfrühstück“ berichtet über diese Vielfalt ohne moralisch erhobenen Zeigefinger. Aber es wird mit Sicherheit auch kein Problem romantisiert oder sogar verharmlost.

Der Moderator – Vom Säufer zum Sendungsmacher

katerfruehstueck01Die erste Alkoholvergiftung hatte ich 1976 am Tage meiner Schulentlassung. Meine erste stationäre Entgiftung trug sich 1992 zu. In der Zeit dazwischen gab es unzählige, teilweise exzessive Besäufnisse. Tage ohne Alkohol gab es so gut wie gar nicht, was sich auch nach der Entgiftung nicht änderte. In weiteren zwei Jahrzehnten hatte ich es 2011 dann geschafft, mich mit Hilfe von Whisky, Bier, Wodka und Rotwein fast tot zu saufen. Gerettet wurde ich durch einen 4-wöchigen Klinikaufenthalt, der bei mir letztendlich auch ein dringend notweniges Umdenken bewirkt hat.

Das ich nach der darauf folgenden 1-jährigen "Trockenheit" dann doch für kurze Zeit rückfällig geworden bin, bewerte ich heute als eher positiv. Ich sehe diesen damaligen Rückfall als den eigentlichen Grundstein für mein jetziges Leben ohne Alkohol. Seit 4 Jahren bezeichne ich mich als Ex-Trinker. Eine Therapie habe ich nie in Anspruch genommen.

Bei "Radio Tonkuhle" bin ich seid April 2014. Als ehrenamtlicher Sendungsmacher produziere ich außer dem "Katerfrühstück" noch die Sendung "Die Blaue Runde".

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Tonkuhle präsentiert

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