Hannover.
Die Hildesheimer SPD-Landtagsabgeordnete Jutta Rübke hat den Plan der Landesregierung kritisiert, künftig auch an Integrierten Gesamtschulen das Abitur nach zwölf Jahren verbindlich einzuführen. „Gesamtschulen bleiben der Landesregierung ein Dorn im Auge“, sagte Rübke.
Durch das „Turbo-Abi“ werde der gemeinsame Unterricht in der Sekundarstufe nicht mehr möglich sein, was das Ende der Integrierten Gesamtschule bedeute. Die Hildesheimer Robert-Bosch-Gesamtschule, die zur besten Schule des Jahres 2007 gewählt wurde, zeige, wie erfolgreich das Schulmodell IGS sei.
Diese Schulform werde geschwächt, um die von den Eltern auch in Hildesheim längst abgewählte Hauptschule retten zu wollen.
cly



