Hitzacker
Ein viertägiges Treffen von Globalisierungskritikern hat gestern in der Elbestadt Hitzacker begonnen.
Rund 1.000 Teilnehmer diskutieren auf dem dritten Sozialforum in Deutschland über Themen wie soziale Gerechtigkeit, Finanz-, Friedens- oder Umweltpolitik. In einer Pressemitteilung von den Veranstaltern heißt es, das hannoversche Wendland wurde wegen Gorleben als mögliches Atommüll-Endlager als Tagungsort ausgewählt.
Die Initiativen wollten die Bürgerproteste gegen ein mögliches Atommüll-Endlager im Salzstock unterstützen. Die künftige schwarz-gelbe Bundesregierung strebt jedoch die Erkundung des möglichen Endlagers an. Am Sonnabend ist eine Demonstration in Hitzacker geplant.
Das Sozialforum in Deutschland ist Teil des Weltsozialforums, das erstmals vom 25. bis 30. Januar 2001 in Pôrto Alegre/Brasilien statt fand.
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