Hannover.
Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring hat am Donnerstag Vorwürfe zurückgewiesen, dass es das Land über Jahrzehnte versäumt habe, in die Substanz des niedersächsischen Landtags investiert zu haben. Das meldet die Hannoversche Allgemeine Zeitung.
Möllring habe erklärt, seit seinem Amtsantritt seien über 16 Millionen Euro in Sanierung und Unterhaltung des Landtags investiert worden. Hintergrund der Vorwürfe ist die Entscheidung der Landesregierung, den Landtags-Plenarsaal nun doch nicht umzubauen. Eine Kostenprüfung des staatlichen Baumanagements im Finanzministerium habe ergeben, dass die Baukosten das Budget von 45 Millionen Euro weit übersteigen.
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