DGB sieht Agenda 21-Geburtstag kritisch – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Die Agenda 2010 hat seit ihrer Einführung die Entwicklung auf dem niedersächsischen Arbeitsmarkt negativ beeinflusst. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Analyse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Der DGB-Landesvorsitzende Hartmut Tölle sagte, durch die Agenda wurden gravierende soziale Einschnitte vorgenommen sowie die prekäre Beschäftigung massiv ausgeweitet.
Auch in Niedersachsen hätten eine geringe Jobsicherheit, schlechte Bezahlung und gebrochene Erwerbsbiografien zugenommen. So seien in den vergangenen Jahren Vollzeitstellen abgebaut worden. Immer mehr Arbeitnehmer arbeiteten in Teilzeit- und Minijobbeschäftigung und im Niedriglohnsektor.

Der DGB fordert eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, darunter auch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Vor zehn Jahren brachte der Ex-Kanzler Gerhard Schröder mit der Agenda 2010 die größte Sozialreform der Nachkriegszeit auf den Weg.

soc


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