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Am 6. Juli - mit der neuen Themenwoche zusammen - ändert sich etwas im Tonkuhle-Programm. Hörbar wird das immer zur vollen Stunde: Die Weltnachrichten kommen dann nicht mehr vom Deutschlandfunk, sondern von der Deutschen Presseagentur. Der Grund für diese Änderung hat mit Arbeitsaufwand zu tun und nicht mit dem Inhalt der Nachrichten.

Die DLF-Nachrichten haben es seit 15 Jahren erfordert, bei jedem Einsatz eine Person im Studio zu haben, um sie "aufzuschalten", wie wir sagen: Wir empfangen das DLF-Signal mit einem handelsüblichen Radio und schalten es bei jedem Einsatz zur vollen Stunde händisch auf unser Pult, und nehmen es dann wieder runter. Das dauert - jede Stunde - zwischen 10 und 15 Minuten.

Es wurde schon vor Corona zunehmend schwierig, dies zuverlässig zu besetzen. Um zu verhindern, dass Nachrichten ausfallen, haben wir seit Corona eine Notlösung, in der die Weltnachrichten halbautomatisiert gefahren werden - in Konsequenz sind dies dann aber die Nachrichten der Vorstunde, was kein Dauerzustand sein sollte.

Mit dem 6. Juli übernehmen wir - mit anderen Bürgersendern zusammen - Nachrichten von der dpa, die jeweils kurz vor der vollen Stunde zur Verfügung stehen und deshalb automatisiert zur vollen Stunde abgespielt werden können, ohne dass dafür jemand die sonstige Arbeit unterbrechen muss. Auch für unsere ModeratorInnen bedeutet dies eine gewisse Erleichterung in den Abläufen.

Der Höreindruck der Meldungen wird sich dadurch merklich ändern, zudem entfällt damit der Verkehrsservice in den unmoderierten Sendestunden. Wir sind gespannt, wie sich das in unserem Alltag auswirken wird, und werden nach einer Weile eine Zwischenbilanz ziehen.

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