Geschätzt rund 15.000 Menschen haben am Wochenende das dreitägige Seefest am Hohnsen besucht. Das sagten gbg-Vorstand Jens Mahnken und Event Werft-Geschäftsführer Matthias Mehler gegenüber Tonkuhle. Damit habe diese sechste Ausgabe des Fests mehr Besucherinnen und Besucher gehabt als je zuvor. Mahnken sagte, es hätte kaum besser ablaufen können, auch wenn gestern Abend dann Regen einsetzte.
Mehler betonte, das Konzept mit drei unterschiedlichen Abendschwerpunkten mit dem Freitag für junges Publikum, Partystimmung am Samstag und einem Familientag am Sonntag sei gut aufgegangen, und auch das Drehen der großen Bühne habe sich ausgezahlt. Diese stand dieses Jahr erstmals nach Norden zeigend näher am See. Das Thema Sicherheit habe ihn ebenfalls bewegt, so Mehler - auch angesichts der Vorkommnisse beim CSD in Berlin. Auch hier habe sich das umfangreiche, im Vorfeld ausgearbeitete Konzept bewährt. Ein kleineres Problem gab es dagegen z.B. dadurch, dass wegen der unerwartet großen Nachfrage am Samstag am vorderen Getränkestand das Bier zwischenzeitlich schneller abverkauft wurde als es über das Gelände nachgeliefert werden konnte.
Ob es in zwei Jahren eine weitere Ausgabe des Seefests geben wird, ist unklar, weil Mehlers Betreibervertrag zur JoWiese Ende 2027 ausläuft und er ihn nicht zu den derzeitigen Konditionen verlängern wird. Hier bereitet die Stadt derzeit eine Neuausschreibung vor.
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