Kultusministerium verweist auf bestehende Meldestellen für Schul-Fehlverhalten – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Das niedersächsische Kultusministerium hat angesichts von Forderungen nach einer unabhängigen Meldestelle für Fehlverhalten durch Schulpersonal auf schon bestehende Angebote verwiesen. Wesentliche Elemente dessen, was von Landeselternrat und Landesschülerrat nun gefordert werde, seien bereits umgesetzt, so das Ministerium. Die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung hätten bereits Anlauf- und Antidiskriminierungsstellen, in denen Psychologinnen und Psychologen unabhängig, vertraulich und niedrigschwellig arbeiten. Diese Beratung sei kostenfrei und bewusst außerhalb der Schulen angesiedelt.

Außerdem verwies das Kultusministerium auf das geplante niedersächsische Kinderschutzgesetz, mit dem die Schulen zur Entwicklung eines Schutzkonzepts verpflichtet werden sollen: Darin seien Präventionsmaßnahmen, klare Handlungsleitlinien bei sexuellen Grenzverletzungen sowie ein Beschwerdemanagement vorgesehen.

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