VGH rechnet mit 45 Millionen Euro Schäden durch Juli-Unwetter – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Die VGH als größter öffentlicher Versicherer in Niedersachsen rechnet nach dem schweren Unwetter der Nacht des 13. Juli mit einem sogenannten Entschädigungsaufwand von 45 Millionen Euro. Wie das Unternehmen mitteilt, gehen weiterhin Schadensmeldungen dazu ein - ausgelöst durch Hagel, Starkregen oder Wasserrückstaus. Bis diesen Montag hätten Hausbesitzer, Mieter, Kfz-Halter und Landwirte bereits mehr als 7.700 Schäden mit einem Aufwand von insgesamt gut 37 Millionen Euro gemeldet. Darunter seien etwa 4.500 Schäden (22,5 Millionen Euro) auf die Sachversicherung, die vor allem Gebäude und Hausrat umfasst, und knapp 3.000 Hagelschäden (6,5 Mio. Euro) an Fahrzeugen. Auch für die Ernte sei Schaden in Millionenhöhe entstanden.

Zu den am stärksten betroffenen Gebieten gehören demnach auch die Gemeinde Harsum und Teile der Region Hannover, so die VGH weiter. Man habe als Reaktion u.a. "Hagelstraßen" eingerichtet, um beschädigte Autos begutachten zu können - in Algermissen starte eine am 10. August. Abschließend verwies das Unternehmen auf die Online-Plattform www.elementa.org, die die öffentlichen Versicherer und das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung e.V. gemeinsam eingerichtet haben. Hier gebe es wichtige Informationen für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sowie Planerinnen und Planer über Naturgefahren an ihrem Standort sowie geeignete Präventionsmaßnahmen.

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