Die vier Standorte des Unternehmens ZF in Niedersachsen - darunter das Werk in Gronau - sind für einige weitere Jahre gesichert. Das meldet die IG Metall. Nach sieben Monaten intensiver Verhandlungen haben demnach Betriebsrat und Arbeitgeberseite ein Eckpunktepapier zur Verlängerung des Zielbilds bis 2030 unterzeichnet. So liege nun die Grundlage für eine Vereinbarung vor, die den vier Standorten Hannover, Langenhagen, Jeversen und Gronau bis Ende 2030 eine verbindliche Perspektive gibt. Diese Vereinbarung werde in den kommenden Wochen entstehen.
Das Eckpunktepapier verbinde Standortsicherheit mit konkreten Zusagen für Beschäftigung, Produkte und Investitionen. Zugleich würden Kernkompetenzen, Produktneuanläufe und Produktlinien verbindlich festgeschrieben, um Auslastung, Weiterentwicklung und Investitionen an den Standorten abzusichern.
Der Gronauer Betriebsratsvorsitzende Carsten Schulz sagte, durch die Verlängerung des Zielbildes bekämen die Kolleginnen und Kollegen auch in Gronau Sicherheit in diesen rauen Zeiten. Der Zeitrahmen dürfe nur ein Zwischenschritt sein, denn jahrelange gute Arbeit könne nur geleistet werden, wenn man sich nicht immer wieder Gedanken über den Job, den Erhalt des Standortes oder des ganzen Konzerns machen müsse. Der richtige Ansatz für den Firmenvorstand wäre mehr Vertrauen in die Belegschaft.
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