IG Metall verurteilt Kündigungen der VW-Tarifverträge – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Die IG Metall hat die Kündigungen von Tarifverträgen bei VW und im Umfeld als "orchestrierten Angriff" verurteilt. Nach Volkswagen selbst hätten inzwischen die Volkswagen Group Services, die Wolfsburg AG und AutoVision nachgezogen, heißt es heute in einer Mitteilung. Der 30. September habe das Bild der VW-Welt als Musterbeispiel einer Zusammenarbeit mit der Belegschaft vollständig zerstört, denn an diesem Tag seien die ersten zehn Tarifverträge gekündigt worden. Seitdem habe sich einzig die Autostadt diesem "Dominoeffekt" entzogen. Die Kündigungen werden zum 1. Januar 2027 wirksam - ab dann seien mit dem Ende der Friedenspflicht auch Warnstreiks möglich.

Dabei sei der Zeitpunkt kein Zufall, denn am 29. September habe die Tarifkommission der IG Metall ihre Forderung nach fünf Prozent mehr Geld ab Januar beschlossen. Darauf binnen 24 Stunden mit Kündigungen zu antworten, sei offener Affront gegen die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft, so die Tarifsekretärin Katja Brammertz. Man bereite nun eine Auseinandersetzung vor, wie es sie bei den Volkswagen-Töchtern noch nicht gegeben habe: Die Arbeitgeber würden zum Jahreswechsel die Folgen ihres Handelns zu spüren bekommen.

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