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In Göttingen haben Erstsemester in der Nähe der Uni ein "Studi-Camp" mit 50 Schlafplätzen in Zelten errichtet. Damit reagieren sie auf die derzeit herrschende akute Knappheit an günstigem Wohnraum. Nach Angaben des Studentenwerks suchen in diesen Tagen noch rund 2.200 Erstsemester eine Unterkunft. Die Lage in Göttingen ist deshalb besonders dramatisch, weil hier die Mietpreise besonders hoch sind, und weil die Anmeldezahlen an der Universität und den beiden anderen Hochschulen höher sind als in den letzten Jahren. Grund dafür ist, dass mit dem neuen Semester die Studiengebühren in Niedersachsen weggefallen sind.

Das Studi-Camp soll Ende Oktober abgebaut werden, weil es dann zu kalt zum Campen werde, so die Organisatoren. Bis dahin wollen die Bewerber etwas anderes finden. Manche Anbieter von WG-Zimmern berichten im Internet, schon eine Viertelstunde nach Einstellen der Anzeige bereits über 100 Bewerbungen bekommen zu haben. Die Stadt Göttingen und das Studentenwerk haben inzwischen in einer leeren Schule ein weiteres Notlager eingerichtet, hier gibt es auf Feldbetten 81 Schlafplätze. Eine Nacht kostet dort fünf Euro, Voraussetzung ist eine Immatrikulationsbescheinigung.

fx

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