Flüchtlinge, die im Landkreis Hildesheim untergebracht sind, haben jetzt eine sogenannte „Gesundheitskarte“ erhalten.
Sie ermöglicht es Flüchtlingen, ohne einen Behandlungsschein der Kommune zum Arzt zu gehen. Bislang mussten Betroffene vor jedem Arztbesuch zum Sozialamt, um sich dies genehmigen zu lassen. Das Land Niedersachsen hatte Anfang des Jahres angekündigt, die Gesundheitskarte realisieren zu wollen. Das System wurde mit der kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen entwickelt und soll für zunächst zwei Jahre erprobt werden.
Auf der Internetseite www.willkommenhier.de können sich sowohl die Flüchtlinge als auch Arztpraxen informieren.
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