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Die neue Präsidentin der Universität Hildesheim, Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, hat heute die Amtskette von ihrem Vorgänger Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich bekommen. Offiziell ist sie bereits seit Jahresbeginn im Amt.

Friedrich sagte in einem Rückblick auf seine 19 Jahre als Präsident, die Umwandlung in eine Stiftungsuniversität im Jahr 2003 sei von besonderer Wichtigkeit gewesen: Sie habe der Uni das Recht zur Berufung gegeben. Man habe so neue, innovative Professuren schaffen und "ausgetretene Pfade verlassen" können. Rund 500 neue Arbeitsplätze seien geschaffen worden, zugleich sei die Uni stark expandiert.

Kallenrode sprach bei der Übergabezeremonie u.a. über die Rolle kleinerer Unis wie in Hildesheim im deutschen Wissenschaftssystem. Sie habe Sorge, dass die derzeitige "Exzellenzstrategie" die Aufmerksamkeit der Politik auf wenige, große Universitäten konzentriere. Dabei seien kleine Unis besser in der Lage, schnell und flexibel auf wechselnde gesellschaftliche Anforderungen zu reagieren. Für die Uni selbst nannte sie die Bereiche Qualitätssicherung, Digitalisierung und Weiterentwicklung als besonders wichtige Themen für den Beginn ihrer Amtszeit.

fx

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