Die niedersächsische Landesregierung hat den Entwurf eines Windenergie-Beschleunigungsgesetzes beschlossen. Ziel sei es, bis 2026 insgesamt 2,2 Prozent der Landesfläche als Vorranggebiet für Windernergie- und Freiflächen-Photovoltaikanlagen auszuweisen, teilte die Staatskanzlei mit. Außerdem sollen die Genehmigungsverfahren deutlich erleichtert werden.
In dem Gesetzentwurf werde auch vorgeschlagen, dass Anlagenbetreiber von großen Windparks und Freiflächen-Solaranlagen dauerhaft 0,2 Cent pro Kilowattstunde erzeugten Stroms an die betroffenen Gemeinden zahlen sollen. Zudem müssten den Gemeinden weitere Angebote zur finanziellen Beteiligung gemacht werden.
231023.sk



