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Das Landvolk Niedersachsen ruft angesichts eines neuen Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest unter Wildschweinen in Hessen zu erhöhter Vorsicht auf. Sowohl die Tierhalter als auch Reisende sollten sich an Hygienemaßnahmen halten, sagte Vizepräsident Hubertus Berges. Schon mehrfach sei das Virus durch Menschen über weite Distanzen verbreitet worden. Betriebe sollten ihre Schweine durch wirksame Biosicherheitsmaßnahmen vor dem Eintrag der Seuche schützen, und an Reisende, Camper und Ausflügler appelliere das Landvolk, keine Lebensmittelreste in der Landschaft zu hinterlassen. Lebensmittel, die Fleisch von betroffenen Schweinen enthalten und nicht ausreichend erhitzt wurden - etwa Rohwurst oder Schinken - stellten für Wildschweine ein erhebliches  Infektionsrisiko dar.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende und nicht heilbare Virusinfektion, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt und fast immer zum deren Tod führt. In Europa wurde sie erstmals 2014 festgestellt, und in Deutschland waren 2020 erstmals Wildschweine und ein Jahr später erstmals Hausschweine betroffen, jeweils in Brandenburg.

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