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Intergeschlechtliche Menschen in Niedersachsen können künftig eine landesweite Beratungsstelle in Anspruch nehmen. Diese nahm Anfang Juli offiziell ihre Arbeit auf, teilt das Queere Netzwerk Niedersachsen als Träger mit. Niedersachsen setze damit ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Unterstützung, erklärten die Initiatoren. Mit dem Projekt werde eine niedrigschwellige und kostenlose Beratung für intersexuelle Personen und ihre An- und Zugehörigen ermöglicht.
Noch immer sei die Gruppe der intergeschlechtlichen, von denen es in Deutschland schätzungsweise bis zu 120.000 gibt, massiven Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, so das Netzwerk.
Die neue Beratung wolle für Betroffene eine neue Perspektive schaffen - weg von der Medizin, den Diagnosen, Therapien und „Korrekturwünschen“ hin zu den psychosozialen Aspekten wie Stärkung und Selbsthilfe. Die Beratung erfolgt telefonisch, per Mail oder durch Besuche. Koordiniert wird die Arbeit von einer Vollzeitkraft in der Geschäftsstelle des Queeren Netzwerks. Finanziert wird sie aus Mitteln des niedersächsischen Sozialministeriums.

240711.sk

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