Die Pläne für ein großes Sanierungskonzept für die Hildesheimer Neustadt haben den Stadtrat passiert. Der stimmte mit großer Mehrheit zu, wobei aber auch Vorbehalte und Kritik geäußert wurden. Das „Mobilitäts- und Klimaanpassungskonzept“ sieht über 15 Jahre Investitionen in Höhe von 19,4 Millionen Euro vor, mit denen die Neustadt attraktiver werden soll – das meiste davon Fördergelder.
Dabei ist schrittweise auch der Abbau von Parkplätzen geplant, um etwa den Neustädter Markt umzugestalten. Das wurde insbesondere von der AfD kritisiert: Parkplätze seien wichtiger als etwa der Schutz vor Hitze. Die CDU kündigte an, dies von Straße zu Straße einzeln zu besprechen, stimmte aber zu, um die Fördergelder zu sichern.
CDU-Ratsherr Frank Wodsack mahnte zudem eine bessere Einbindung der Händler und Gewerbetreibenden an. SPD-Ratsherr und Ortsbürgermeister Tobias Eckardt betonte, er werde für sie als „gnadenloser Lobbyist“ auftreten – und rief die Stadtverwaltung auf, Investoren für eine Parkpalette zu suchen, um die Parkplatzsituation zu entlasten.
251219.fx



