Autobahnpolizei zieht Bilanz zur Lage vom Freitag und Samstag – Radio Tonkuhle Hildesheim
Titel wird gelesen...
zu Instagram

Der starke Schneefall hat in den letzten Tagen zu zahlreichen Unfällen auf der A 7 geführt. Wie die Hildesheimer Autobahnpolizei mitteilt, kam es auf dem von ihr betreuten Abschnitt zwischen Hannover-Süd und der Raststätte Schwalenberg auf Höhe Bad Gandersheim zwischen Freitag und Samstagnachmittag zu über 60 Einsätzen. Dabei war die Lage am Samstag deutlich entspannter als am Freitag, bei dem zusätzliche Kräfte mobilisiert werden mussten und es zu fünf Vollsperrungen kam.

Für Freitag wurden bereits ab dem frühen Morgen LKW gemeldet, die auf der Steigung hinter Hildesheim Richtung Süd liegengeblieben waren. Im Tagesverlauf kam es u.a. zu mehreren Kollisionen nach Schleudern, darunter eine gegen 16:40 Uhr bei Rhüden mit sieben beteiligten Fahrzeugen und 12 Personen darin. Hier wurden drei Menschen schwer und sieben weitere leicht verletzt. In einem weiteren Fall verlor ein LKW am Mittag nach einem Zusammenstoß nahe des Salzgitter-Dreiecks geladene Getränke, die in Folge einen weiteren LKW beschädigten. Wiederum bei Rhüden stießen am frühen Abend drei Sattelzüge zusammen, und das deshalb anrückende Bergungsunternehmen entdeckte bei der Anfahrt einen 63 Jahre alten Mann aus Thüringen, der reglos in seinem Auto saß. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen - die Polizei geht von einem plötzlichen Krankheitsfall aus.

In der Nacht auf Samstag kam es dann noch zu zwei Unfällen mit Blechschäden, und die A7 war laut Bericht gestern wieder durchgängig problemlos befahrbar.

250111.fx

Aktuelle Regionalnachrichten