Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Hildesheim, der aus den Landkreisen Hildesheim und Peine besteht, erneut leicht gesunken. Wie aus der Statistik für den April hervorgeht, lag die Zahl der Menschen ohne Arbeit bei 16.225 und damit um 141 niedriger als im März. Die Arbeitslosenquote betrug wie im Vormonat 7,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Werte allerdings etwas höher: Im April 2025 lag die Quote bei 7,0 Prozent. Auffällig sei auch eine unterschiedliche Entwicklung zwischen dem Agenturbezirk Hildesheim und dem Umland, sagte die Agenturchefin Evelyne Beger. Während hier ein moderater Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen ist, zeige sich in anderen Agenturbezirken teilweise eine gegenläufige Tendenz.
Der Rückgang sei dazu erneut saisontypisch. Gerade nach vielen schlechten Nachrichten der vergangenen Monate tue diese Entwicklung zwar gut, so Beger, weil sie eine gewisse Stabilität auf dem Arbeitsmarkt zeige. Die Lage bleibe aber dennoch angespannt, und von einer nachhaltigen Trendwende könne noch keine Rede sein. Die Agentur sehe aktuell eher ein Durchatmen als eine echte Erholung. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sei weiter rückläufig, und dies bedeute für Arbeitssuchende große Konkurrenz um verfügbare Jobs. Dabei gerieten besonders Menschen mit geringerer beruflicher Qualifikation häufig ins Hintertreffen.
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