Harzwasserwerke sehen Trinkwasserversorgung gesichert – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Die in Hildesheim ansässigen Harzwasserwerke sehen die Trinkwasserversorgung trotz derzeit niedriger Füllstände der Harz-Talsperren gesichert. Unternehmenssprecher Norman Droste zufolge liegt der Füllstand zwar etwa 13 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt, was aber immer noch 51 Millionen Kubikmetern Wasser entspreche. Ein neuer historischer Tiefststand der Talsperren sei aktuell nicht in Sicht, sagte er in einem epd-Interview.

Regionale und jahreszeitliche Schwankungen könnten durch das Verbundsystem von Talsperren und Grundwasserwerken sowie durch eine vorausschauende Bewirtschaftung ausgeglichen werden, und selbst längere Trockenphasen könnten die Anlagen als Langzeitspeicher überbrücken - so sei der derzeitige Füllstand unter anderem auf die Trockenheit des Winters zurückzuführen.

Allerdings müsse sich die Wasserwirtschaft auf häufigere Extremwetterlagen durch den Klimawandel einstellen. Dabei könne die Infrastruktur der Anlagen ebenso angepasst werden wie Entnahmemöglichkeiten an Standorten mit ausreichendem Wasserangebot. Es gelte insgesamt, trotz einer gesicherten Versorgung nachhaltig mit der Ressource Trinkwasser umzugehen.

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