'96-Spieler beziehen Stellung gegen Judenhass – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Vier Spieler des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 sind nun Teil einer Kampagne des Landes gegen Antisemitismus mit dem Namen "Shalom Digga". In kurzen Videos, die in den sozialen Medien und vom Verein auch an anderer Stelle verbreitet werden sollen, treten Torwart Leo Weihkauf, die Stürmer Benjamin Källman und Benedikt Pichler sowie der Mittelfeldspieler Franz Roggow auf. 

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Gerhard Wegner sagte, Hannover 96 sei sehr populär und habe eine starke Wirkung auf junge Leute. Ihm mache derzeit vor allem der zunehmende israelbezogene Antisemitismus große Sorgen, sagte Wegner. Dabei werde der Staat Israel dämonisiert und unter der Hand gleichgesetzt mit allen anderen Juden in der Welt. Es gehe deshalb darum, zwischen legitimer sachlicher Kritik am Handeln des Staates Israel und dämonisierender Kritik unterscheiden zu lernen. Jeder könne die Politik von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu etwa im Gaza-Streifen kritisieren, so Wegner - dies dürfe aber nicht dazu führen, das Existenzrecht Israels infrage zu stellen.

260923.fx

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