Caritas unterstützt Forderung nach Einschränkung von Glücksspielwerbung – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen Glücksspielsucht am morgigen Mittwoch verweist die Suchthilfe der Hildesheimer Caritas auf eine Forderung nach Einschränkungen für die Glücksspielwerbung. Sie unterstütze ausdrücklich eine entsprechende Initiative der Landesstelle für Suchtfragen, heißt es in einer Mitteilung. Die Suchthilfe biete Betroffenen aus dem Kreisgebiet kostenlose Beratung an. Die zuständige Fachkraft Cathrin Rack sagte, viele Klient*innen berichteten immer wieder, dass sie Glücksspielwerbung triggere und belaste - viele wünschten sich deshalb ein Werbeverbot.

Das Glücksspiel werde häufig als harmloser Freizeitspaß dargestellt, und die Risiken von Verschuldung, Kontrollverlust und Suchterkrankungen in den Hintergrund gerückt. Dabei zeigten Hochrechnungen, dass allein in Niedersachsen inzwischen mehr als 400.000 Menschen eine glücksspielbezogene Störung hätten oder ein riskantes Spielverhalten aufwiesen. Die Glücksspielbranche habe der Nielsen-Werbestatistik zufolge letztes Jahr mehr als 620 Millionen Euro für Werbung ausgegeben und gehöre damit zu den zehn Branchen mit den größten Werbebudgets.

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