Hildesheimer Klärschlammanlage ist für Nachhaltigkeitspreis nominiert – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Die im Bau befindliche Mono-Klärschlammverbrennungsanlage am Hildesheimer Hafen ist als Projekt für den NachhaltigkeitsAWARD 2026 der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) nominiert. Wie die EVI mitteilt, läuft dazu noch bis nächste Woche Mittwoch eine Abstimmung über das Internet. Die EVI ruft dazu auf, daran teilzunehmen: Eine Stimme für das Projekt mache sichtbar, wie kommunale Unternehmen gemeinsam konkrete Lösungen für die Wärmewende entwickeln, und eine Auszeichnung würde die Aufmerksamkeit für eine nachhaltige Wärmeversorgung in Hildesheim stärken.

In der Anlage soll ab 2028 Klärschlamm verbrannt, und dabei der enthaltene Phosphor zurückgewonnen werden. Die entstehende Wärme wird dann ins Hildesheimer Netz eingespeist - bis zu 44.000 MWh Wärme können so laut EVI im Jahr CO2-neutral erzeugt werden.

Hinter der Klärschlammverbrennungsanlage steht die Kommunale Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH (KNRN), ein Zusammenschluss von 22 niedersächsischen Kommunen bzw. deren Vorsorgungsunternehmen - darunter etwa auch die Städte Clausthal-Zellerfeld, Göttingen, Nienburg/Weser und Peine. Der Hildesheimer Hafen wurde wegen seiner zentralen Lage und der guten Verkehrsanbindung - auch per Schiff - als Standort ausgewählt. 

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