Landesschülerrat distanziert sich von "Gen-Z"-Demos – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Der Landesschülerrat Niedersachsen hat sich von den für Samstag angekündigten "Gen-Z"-Demonstrationen in einigen Städten - darunter Hannover und Göttingen - distanziert.

Landesschülersprecher Otto Ellerbrock bezeichnete es als richtig, wenn junge Menschen für ihre Überzeugungen auf die Straße gingen, und er rechne durchaus damit, dass sich viele Schülerinnen und Schüler beteiligen. Der Landesschülerrat wie zuvor der Bundesschülerrat rufe aber nicht dazu auf - Gründe seien mangelnde Transparenz über die Organisatoren, weitreichende allgemeinpolitische Forderungen sowie die Sorge vor einer Unterwanderung.

Laut Ellerbrock gab es wegen dieser Haltung auch Anfeindungen über das Internet. Er sagte dazu, dass jemand, der friedlich demonstrieren wolle, auch andere politische Positionen akzeptieren müsste. Persönliche Anfeindungen und Gewaltandrohungen hätten in der demokratischen Streitkultur keinen Platz, und solche Entwicklungen verstärkten die Sorge vor einer politischen Vereinnahmung.

Zu den Demos aufgerufen hat eine Initiative namens "Gen Z regelt". Auf ihrer Internetseite sind derzeit Aktionen in 32 Städten angekündigt, von denen sie einige auch selbst organisiert. Als "Generation Z" werden im allgemeinen Menschen bezeichnet, die heute etwa 16 bis 30 Jahre alt sind.

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