Titel wird gelesen...

Regionalnachrichten von heute

Zwei Männer überfallen Sparkasse in Hoheneggelsen

Samstag, 25. Mai 2019 12:06

Zwei Männer haben gestern Mittag die Sparkasse in der Hauptstraße in Hoheneggelsen überfallen. Wie die Polizei meldet, betraten sie gegen 12 Uhr in schwarzen Motoradoveralls mit dunklen Helmen die Filiale und bedrohten die Angestellten mit Handfeuerwaffen.

Sie erbeuteten einen fünfstelligen Geldbetrag und flüchteten, wobei sie vor der Tür einer Person das Handy entrissen - weil sie offenbar dachten, damit würde gerade die Polizei gerufen oder der Überfall gefilmt. Auf einem weißen Motorrad (ohne Kennzeichen) entkamen sie dann in Richtung Bettmar. Gegen 12:25 Uhr meldete dann ein ICE-Lokführer ein brennendes Fahrzeug bei Feldbergen - es handelte sich um das Motorrad. Die Ermittlungen dauern an.

Da die Person mit dem Mobiltelefon nicht auf das Eintreffen der Polizei gewartet hatte, wird sie nun dringend gebeten, sich unter 0 51 21 / 939-115 bei der Inspektion Hildesheim zu melden. Gleiches gilt natürlich auch für andere ZeugInnen des Überfalls.

fx

Stadt sperrt ab Sonntagabend die Trogstrecke Struckmannstraße

Samstag, 25. Mai 2019 11:55

Wegen einer baulichen Überprüfung wird ab dem morgigen Sonntagabend die Trogstrecke Struckmannstraße zwischen Innenstadt und Marienburger Höhe in Teilbereichen voll gesperrt. Die Arbeiten dauern bis einschließlich Dienstag werden jeweils bis 4:30 Uhr morgens beendet, um den Busverkehr nicht zu stören. Während der Arbeiten ist die Abfahrt von der Marienburger Straße in Richtung Struckmannstraße ebensowenig möglich wie die Zufahrt von der Struckmannstraße zum Kreuzfeld.

fx

Auto brennt nach schwerem Unfall auf der B1 aus

Samstag, 25. Mai 2019 11:46

In der letzten Nacht ist auf der B1 bei Elze ein Auto nach einem schweren Unfall in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Wie die Polizei meldet, war gegen 2 Uhr ein 19-Jähriger aus Nordstemmen mit seinem fast neuen VW Golf in Richtung Hildesheim unterwegs, als er in einer Linkskurve von der Straße abkam und mit mehreren Schutzplanken kollidierte. Der Fahrer und sein 28 Jahre alter Beifahrer konnten noch eigenständig und unverletzt aus dem Fahrzeug aussteigen, bevor das Feuer ausbrach.

Die Freiwillige Feuerwehr aus Elze rückte mit 18 Kräften an und löschte den Brand ab, die B1 musste dabei zeitweise gesperrt werden. Beim Fahrer wurde ein Alkoholwert von fast 1,4 Promille festgestellt und eine Blutprobe angeordnet. Sein Führerschein wurde eingezogen. Der beim Unfall entstandene  Gesamtschaden wird auf bis zu 40.000 Euro geschätzt.

fx

Fridays For Future kündigt Aktionswoche für September an

Samstag, 25. Mai 2019 11:42

Die Protestbewegung "Fridays For Future" von SchülerInnen und StudentInnen hat gestern in Hildesheim wieder mehrere hundert Menschen auf die Straße gebracht. Sie fordern von der Politik mehr Einsatz für den Klimaschutz. Dabei war Hildesheim nur einer von geschätzt 1.350 Demo-Orten in 110 Ländern, die Bewegung ist inzwischen global und wächst weiter. Sie hat Unterstützung u.a. von Klimawissenschaftlern.

Am Rande dieser Demonstrationen wurde auch eine Aktionswoche für den kommenden September vorgestellt. Sie soll am 20.09. mit einem weltweiten Streik beginnen. Fridays For Future ruft dabei auch ausdrücklich alle Erwachsenen auf, sich zu beteiligen.

fx

Regionalnachrichten von gestern

Rentnerin wird in Wohnung ausgeraubt

Freitag, 24. Mai 2019 06:29

Eine 81-Jährige ist am Mittwoch Opfer eines dreisten Diebes geworden. Wie die Polizei mitteilt, sei der Täter unter dem Vorwand, mit der Rentnerin einen Kaffee trinken zu  wollen, in die Wohnung eingedrungen und habe einen hohen vierstelligen Geldbetrag entwendet. Bereits Tage zuvor, soll der Mann mit der Frau Kontakt im nahegelegenen Friedrich-Nämsch-Park gesucht haben. Neben oberflächlichen Gesprächen habe er ihr auch die Einkäufe nach Hause getragen. Während die 81-Jährige den Kaffee in der Küche bereitete, sei der Mann in der Wohnung unbeaufsichtigt gewesen und habe das Geld unbemerkt an sich genommen. Der Täter soll zwischen 30 und 40 Jahre alt, ca. 1,70 – 1,80m groß und schlank sein. Er habe kurze schwarze Haare, sei ein südländischer Typ und habe Hochdeutsch gesprochen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim entgegen.

sk

Experten fordern nach Salzgitter-Unglück früheren Schwimmunterricht für Kinder

Freitag, 24. Mai 2019 06:29

Nach dem tragischen Tod zweier Kinder im Alter von vier und sieben Jahren in einem Gartenteich im niedersächsischen Heere bei Salzgitter haben Bildungs- und Lebensrettungsexperten gefordert, Kindern möglichst früh das Schwimmen beizubringen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verlangte, Schwimmunterricht in Grundschulen flächendeckend ab der ersten Klasse einzuführen. "59 Prozent der Schüler, die auf eine weiterführende Schule wechseln, können nicht sicher schwimmen", sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Manche Schulen ließen den Schwimmunterricht ausfallen, weil ihnen die Verantwortung zu groß sei. Die Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte sogar, Kinder bereits in der Kita-Betreuung mit Wasser und seinen Gefahren vertraut zu machen.
Im vergangenen Jahr beobachtete die DLRG nach eigenen Angaben eine Häufung von Todesfällen, bei denen Kinder durch Ertrinken ums Leben kamen.

sk

Hildesheims Verwaltungsspitze stellt sich Bürgerfragen

Freitag, 24. Mai 2019 06:27

Unter dem Motto „Verwaltung ganz nah“ stellt sich die Verwaltungsspitze der Stadt Hildesheim wieder den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Am kommenden Samstag soll es zwischen 10 und 12 Uhr Gelegenheit zum Austausch in der Fußgängerzone auf Höhe der Einmüdung Hoher Weg/Rathausstraße geben, teilt Stadtpressesprecher Dr. Helge Miethe mit. Den Fragen stellen sich dann Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Stadtbaurätin Andrea Döring und der erste Stadtrat Malte Spitze.

sk

Niedersachsentarif im Landkreis wird sehr gut angenommen

Freitag, 24. Mai 2019 06:26

Der seit Mitte Dezember vergangenen Jahres in allen Bussen und Bahnen im Landkreis Hildesheim geltende Niedersachsentarif und das Niedersachsenticket wird gut angenommen. Die Verkaufszahlen seien äußerst vielversprechend, sagte die erste Kreisrätin Evelin Wißmann. Allein im ersten Quartal 2019 wurden in den Bussen rund 660 Niedersachsentickets verkauft, was eine Nutzerzahl von über 1.000 Personen bedeutet. Von Bahnfahrtkarten mit dem Niedersachsentarif, bei dem ohne Aufpreis die Nutzung der angrenzenden Bussverbindungen eingeschlossen ist, wurden 150 Stück verkauft.
Beide Zahlen seien im Landesvergleich ein sehr guter Wert, heißt es weiter. RVHI und SVHI seien darüber hinaus die einzigen Busunternehmen in ganz Niedersachsen, bei denen beim Busfahrer dank modernster Vertriebstechnik das komplette Sortiment des Niedersachsentarifs für alle Relationen verkauft werde.

sk

Regionalnachrichten vom 23.05.2019

Bahn sperrt ab Mitte Juni die ICE-Strecke nach Göttingen

Donnerstag, 23. Mai 2019 11:10

Die Deutsche Bahn beginnt am 11. Juni mit einer umfangreichen Sanierung der Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg. Dabei wird zunächst der rund 90 Kilometer lange Abschnitt zwischen Hannover und Göttingen generalüberholt: Dort werden sowohl die Gleisbetten und Schienen als auch die Streckentechnik erneuert, und auch an den Bauwerke an der Strecke wird gearbeitet.

Die Strecke ist deshalb bis Mitte Dezember nicht befahrbar. Der Bahnverkehr wird in dieser Zeit über Kreiensen und Alfeld durch das Leinetal geführt. Dies führt zu längeren Fahrzeiten, und wegen der begrenzten Kapazitäten dieser Strecke auch teilweise zu Zugausfällen. Laut Bahn sind alle Änderungen auf dem Reiseportal bahn.de umfasst, die Passagiere sollten sich deshalb im Vorfeld dort informieren.

In Hildesheim ist vor allem der ICE-Fernverkehr betroffen, hier ist mit längeren und veränderten Fahrzeiten zu rechnen. Im Regionalverkehr gilt das gleiche für den Metronom - der Erixx und die S4 sollen weitestgehend normal fahren.

fx

Bistum entlässt Peter R. aus dem Priesterstand

Donnerstag, 23. Mai 2019 10:02

Der suspendierte Priester Peter R. ist vom Bistum aus dem Priesteramt entlassen worden. Er ist eine der Hauptfiguren im Missbrauchsskandal am Bistum. Man setze damit ein Urteil des Erzbistums Berlin um, dass inzwischen vom Vatikan bestätigt sei, hieß es. R. verliere damit fast alle Rechte und auch weitgehend seine Pensionsansprüche, die er von hier bezieht.

Der 77-Jährige soll sich in den 70er und 80er Jahren am Canisius-Kolleg in Berlin an mindestens 100 Kindern und Jugendlichen vergangen haben. Von 1982 bis 2003 arbeitete er (mit Unterbrechungen) als Priester im Bistum Hildesheim, unter anderem als Jugendseelsorger. Auch hier soll es zu Missbrauchsfällen gekommen sein.

Bischof Heiner Wilmer sagte, es sei gut, dass das Urteil vorliege - es sei aber kein Anlass zur Freude. Frühzeitiges und konsequentes Handeln hätte höchstwahrscheinlich vielfaches Leid verhindert und eine rechtzeitige Strafverfolgung durch staatliche Ermittlungsbehörden ermöglicht, doch das sei nicht passiert. Dieser Fall sei "ein mehr als abschreckendes Beispiel dafür, wie es im Umgang der Kirche mit sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in ihrem Verantwortungsbereich niemals hätte laufen dürfen". Seit 2017 gehe das Bistum deshalb einen anderen Weg und hole sich professionelle Hilfe von außen.

fx

Telefonbetrüger schlagen wieder zu

Donnerstag, 23. Mai 2019 09:44

In der Region gab es zuletzt wieder Betrugsversuche über das Telefon. Wie die Polizei mitteilt, erhielt etwa eine 75 Jahre alte Harsumerin am Dienstag einen entsprechenden Anruf. Bei einer "ausländischen Diebesbande" sei die Adresse der Frau gefunden worden, und ein Einbruch stehe hervor. Die Harsumerin wurde durch den Anrufer dazu gebracht, 1.500 Euro von der Bank zu holen, dass dann von einem Polizeibeamten "gesichert" werden solle. Weil aber eine Bankmitarbeiterin Verdacht schöpfte und die echte Polizei informierte, kam es nicht zur Übergabe. Es wurde aber auch kein falscher Polizist angetroffen.

In Freden erhielt schon letzte Woche ein 75-Jährigen einen Anruf: Er habe 83.000 Euro gewonnen, müsse aber vor der Ausschüttung diverse Gebühren in Höhe von 1.750 Euro bezahlen. Der Fredener ließ sich eine Kontonummer geben und verständigte die Polizei, die jetzt ermittelt. 

Insgesamt wird empfohlen, bei verdächtigen Anrufen immer die Polizei zu informieren und niemals eine angezeigte Nummer zurückzurufen. Von angeblichen Amtspersonen wie etwa Polizisten sollte man sich immer den Dienstausweis zeigen lassen, und beim geringsten Zweifel auch die Behörde anrufen, von der die verdächtige Person angeblich kommt. Dabei sei wichtig, die Nummer immer selbst herauszusuchen, und die betroffene Person dabei vor der geschlossenen Haus- oder Wohnungstür warten zu lassen.

fx

"Fridays for Future" kündigt internationale Klima-Proteste an

Donnerstag, 23. Mai 2019 06:28

Aus Anlass der Europawahl haben Schülerinnen und Schüler für den 24. Mai erneut zu internationalen Klimaprotesten aufgerufen. Als drittgrößter CO2-Emittent weltweit trage die EU eine besondere Verantwortung im Kampf gegen die Klimakrise, so die Göttinger Gruppe von "Fridays for Future". Es seien radikale Klimaschutzmaßnahmen notwendig, um die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels noch gewährleisten zu können. Für den 24. Mai sind weltweit Aktionen der Fridays-for-Future-Bewegung geplant, so auch in Hildesheim.

Seit mehreren Monaten gehen junge Menschen weltweit freitags für den Klimaschutz auf die Straße, anstatt die Schule oder die Universität zu besuchen. Ausgelöst wurden die Demonstrationen durch die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit einem mehrwöchigen Schulstreik internationale Aufmerksamkeit erlangte.

sk

LINKE kritisiert Untätigkeit der Regierung bei Hausarztmangel in Niedersachsen

Donnerstag, 23. Mai 2019 06:27

Der Landesvorsitzende der Linken in Niedersachsen, Lars Leopold kritisiert die Untätigkeit der Regierung beim Hausärztemangel. Bereits rund 350 Hausarztpraxen seien in ländlichen Regionen schon unbesetzt, mahnt er. Erschwerend käme hinzu, dass etwa 1.000 Hausärzte in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen würden. Die Untätigkeit der SPD-geführte GroKo in Hannover sei unverantwortlich und treffe insbesondere ältere Menschen und finanziell schlechter gestellten Menschen auf dem Land.

Der niedersächsische Landtag beschäftigt sich seit Jahresbeginn mit dem Ärztemangel und hat eine 27-köpfige Kommission eingerichtet. Eine gute Gesundheitsversorgung überall im Land sei ein Grundrecht, dass die Landeregierung garantieren müsse, so Leopold weiter. Aber gerade junge Ärztinnen und Ärzte wollen familiengerechte und flexible Arbeitsbedingungen statt einer 24-Stunden-Bereitschaft. Die Linke fordert daher ein Umdenken und mehr poliklinische Strukturen in der Gesundheitsversorgung.

sk

Orchestern in Niedersachsen fehlen zehn Millionen Euro

Donnerstag, 23. Mai 2019 06:27

Die Deutsche Orchestervereinigung ruft die niedersächsische Landesregierung auf, Orchestern und Theatern mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Rund zehn Millionen Euro betrage die Lücke, die geschlossen werden müsse, wenn im Land und in den Kommunen ein abwechslungsreiches Theater- und Konzertangebot aufrechterhalten werden solle, teilte Geschäftsführer Gerald Mertens mit. Die Orchester in Göttingen, Hildesheim und Lüneburg seien chronisch überlastet und personell unterbesetzt, hieß es. Viele Musiker müssten sich und ihre Familien mit Nebenjobs über Wasser halten.
Orchester und Theater erfüllten eine wichtige Funktion, betonte die Vereinigung. Sie sicherten die kulturelle Grundversorgung und stifteten Identität. Um dies auch zukünftig in angemessener Form zu leisten, müsse das Land Niedersachsen im Schulterschluss mit den Kommunen jetzt agieren, forderte Mertens.

sk

Häufig gelesen

LINKE kritisiert Untätigkeit der Regierung bei Hausarztmangel in Niedersachsen

Donnerstag, 23. Mai 2019 06:27

Der Landesvorsitzende der Linken in Niedersachsen, Lars Leopold kritisiert die Untätigkeit der Regierung beim Hausärztemangel. Bereits rund 350 Hausarztpraxen seien in ländlichen Regionen schon unbesetzt, mahnt er. Erschwerend käme hinzu, dass etwa 1.000 Hausärzte in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen würden. Die Untätigkeit der SPD-geführte GroKo in Hannover sei unverantwortlich und treffe insbesondere ältere Menschen und finanziell schlechter gestellten Menschen auf dem Land.

Der niedersächsische Landtag beschäftigt sich seit Jahresbeginn mit dem Ärztemangel und hat eine 27-köpfige Kommission eingerichtet. Eine gute Gesundheitsversorgung überall im Land sei ein Grundrecht, dass die Landeregierung garantieren müsse, so Leopold weiter. Aber gerade junge Ärztinnen und Ärzte wollen familiengerechte und flexible Arbeitsbedingungen statt einer 24-Stunden-Bereitschaft. Die Linke fordert daher ein Umdenken und mehr poliklinische Strukturen in der Gesundheitsversorgung.

sk

Bistum entlässt Peter R. aus dem Priesterstand

Donnerstag, 23. Mai 2019 10:02

Der suspendierte Priester Peter R. ist vom Bistum aus dem Priesteramt entlassen worden. Er ist eine der Hauptfiguren im Missbrauchsskandal am Bistum. Man setze damit ein Urteil des Erzbistums Berlin um, dass inzwischen vom Vatikan bestätigt sei, hieß es. R. verliere damit fast alle Rechte und auch weitgehend seine Pensionsansprüche, die er von hier bezieht.

Der 77-Jährige soll sich in den 70er und 80er Jahren am Canisius-Kolleg in Berlin an mindestens 100 Kindern und Jugendlichen vergangen haben. Von 1982 bis 2003 arbeitete er (mit Unterbrechungen) als Priester im Bistum Hildesheim, unter anderem als Jugendseelsorger. Auch hier soll es zu Missbrauchsfällen gekommen sein.

Bischof Heiner Wilmer sagte, es sei gut, dass das Urteil vorliege - es sei aber kein Anlass zur Freude. Frühzeitiges und konsequentes Handeln hätte höchstwahrscheinlich vielfaches Leid verhindert und eine rechtzeitige Strafverfolgung durch staatliche Ermittlungsbehörden ermöglicht, doch das sei nicht passiert. Dieser Fall sei "ein mehr als abschreckendes Beispiel dafür, wie es im Umgang der Kirche mit sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in ihrem Verantwortungsbereich niemals hätte laufen dürfen". Seit 2017 gehe das Bistum deshalb einen anderen Weg und hole sich professionelle Hilfe von außen.

fx

Experten fordern nach Salzgitter-Unglück früheren Schwimmunterricht für Kinder

Freitag, 24. Mai 2019 06:29

Nach dem tragischen Tod zweier Kinder im Alter von vier und sieben Jahren in einem Gartenteich im niedersächsischen Heere bei Salzgitter haben Bildungs- und Lebensrettungsexperten gefordert, Kindern möglichst früh das Schwimmen beizubringen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verlangte, Schwimmunterricht in Grundschulen flächendeckend ab der ersten Klasse einzuführen. "59 Prozent der Schüler, die auf eine weiterführende Schule wechseln, können nicht sicher schwimmen", sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Manche Schulen ließen den Schwimmunterricht ausfallen, weil ihnen die Verantwortung zu groß sei. Die Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte sogar, Kinder bereits in der Kita-Betreuung mit Wasser und seinen Gefahren vertraut zu machen.
Im vergangenen Jahr beobachtete die DLRG nach eigenen Angaben eine Häufung von Todesfällen, bei denen Kinder durch Ertrinken ums Leben kamen.

sk

Rentnerin wird in Wohnung ausgeraubt

Freitag, 24. Mai 2019 06:29

Eine 81-Jährige ist am Mittwoch Opfer eines dreisten Diebes geworden. Wie die Polizei mitteilt, sei der Täter unter dem Vorwand, mit der Rentnerin einen Kaffee trinken zu  wollen, in die Wohnung eingedrungen und habe einen hohen vierstelligen Geldbetrag entwendet. Bereits Tage zuvor, soll der Mann mit der Frau Kontakt im nahegelegenen Friedrich-Nämsch-Park gesucht haben. Neben oberflächlichen Gesprächen habe er ihr auch die Einkäufe nach Hause getragen. Während die 81-Jährige den Kaffee in der Küche bereitete, sei der Mann in der Wohnung unbeaufsichtigt gewesen und habe das Geld unbemerkt an sich genommen. Der Täter soll zwischen 30 und 40 Jahre alt, ca. 1,70 – 1,80m groß und schlank sein. Er habe kurze schwarze Haare, sei ein südländischer Typ und habe Hochdeutsch gesprochen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim entgegen.

sk

Telefonbetrüger schlagen wieder zu

Donnerstag, 23. Mai 2019 09:44

In der Region gab es zuletzt wieder Betrugsversuche über das Telefon. Wie die Polizei mitteilt, erhielt etwa eine 75 Jahre alte Harsumerin am Dienstag einen entsprechenden Anruf. Bei einer "ausländischen Diebesbande" sei die Adresse der Frau gefunden worden, und ein Einbruch stehe hervor. Die Harsumerin wurde durch den Anrufer dazu gebracht, 1.500 Euro von der Bank zu holen, dass dann von einem Polizeibeamten "gesichert" werden solle. Weil aber eine Bankmitarbeiterin Verdacht schöpfte und die echte Polizei informierte, kam es nicht zur Übergabe. Es wurde aber auch kein falscher Polizist angetroffen.

In Freden erhielt schon letzte Woche ein 75-Jährigen einen Anruf: Er habe 83.000 Euro gewonnen, müsse aber vor der Ausschüttung diverse Gebühren in Höhe von 1.750 Euro bezahlen. Der Fredener ließ sich eine Kontonummer geben und verständigte die Polizei, die jetzt ermittelt. 

Insgesamt wird empfohlen, bei verdächtigen Anrufen immer die Polizei zu informieren und niemals eine angezeigte Nummer zurückzurufen. Von angeblichen Amtspersonen wie etwa Polizisten sollte man sich immer den Dienstausweis zeigen lassen, und beim geringsten Zweifel auch die Behörde anrufen, von der die verdächtige Person angeblich kommt. Dabei sei wichtig, die Nummer immer selbst herauszusuchen, und die betroffene Person dabei vor der geschlossenen Haus- oder Wohnungstür warten zu lassen.

fx

Sie können die Nachrichten auch mit Hilfe des Suchfeldes oben rechts durchsuchen.

Förderer

Tonkuhle präsentiert

Werbung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Hinweise zum Datenschutz Ok