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Das Land Niedersachsen wirbt im Verteidigungsministerium dafür, Standort eines von derzeit fünf geplanten Heimatschutzregimenten der Bundeswehr zu werden. Sozialministerin Daniela Behrens sagte in Vertretung von Innenminister Boris Pistorius (beide SPD), dass Niedersachsen als zweitgrößtes Flächenland und großes Bundeswehr-Stationierungsland ein Heimatschutzregiment direkt zugeordnet bekommen sollte. Es sei als Flächenland geradezu dafür prädestiniert, biete Vorteile wie etwa den Zugang zur Nordsee und sei ohnehin Bundeswehrland Nummer 1, mit über 40.000 Dienstposten und dem größten Standort in Wilhelmshaven. Mit Vertretern der Bundeswehr sei dies bereits mehrfach besprochen worden, und jetzt habe Pistorius auch direkt mit Verteidigungsministerin Christine Lambrecht telefoniert.

Dabei sei es darum gegangen, dass in einer ersten Untersuchung der Truppenübungsplatz Bergen mit den Standorten Osterheide und Lohheide sowie der Standort Munster sowohl aufgrund fehlender geeigneter Infrastruktur als auch der Auslastung der niedersächsischen Bauverwaltung nicht zur Aufnahme weiterer Dienststellen geeignet bewertet wurde - es gebe damit als derzeit keine konkreten Pläne zur Aufstellung eines Heimatschutzregimentes in Niedersachsen. Lambrecht habe Pistorius aber versichert, dass noch keine finale Entscheidung getroffen worden sei und die Prüfungen andauerten. Zudem sei in Aussicht gestellt worden, dass sich die Anzahl der Regimente zukünftig noch erhöhen dürfte.

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