Behörden warnen vor falschen Gerichtsvollziehern, und Tatbeteiligter wird in Alfeld festgenommen – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Aus mehreren Hildesheimer Stadtteilen hat es in den letzten Tagen Berichte über betrügerische Anrufe gegeben. Wie die Polizei mitteilt, gaben sich dabei die Täterinnen und Täter als Gerichtsvollzieher im Auftrag des hiesigen Amtsgerichts aus, nutzten dabei die Namen echter Gerichtsvollzieher und übermittelten auch die tatsächliche Rufnummer des Gerichts (0 51 21 - 968 0). Sie versuchten ihre Opfer davon zu überzeugen, dass eine offene Geldforderung gegenüber dem Gericht besteht und bei Nicht-Zahlung das persönliche Girokonto gesperrt werde.

Die Polizei Hildesheim rät dringend, entsprechende Telefonate sofort zu beenden und keinesfalls persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Bankverbindungen oder Angaben zu Vermögensverhältnissen weiterzugeben. Wer einen solchen Anruf hatte, sollte Anzeige bei der Polizei oder über die Onlinewache erstatten.

Am Donnerstag gelang unterdessen die Festnahme eines Mannes, der mutmaßlich an einem Betrug per Schockanruf beteiligt war. Laut Bericht von Polizei und Staatsanwaltschaft rief ein angeblicher Polizist eine Alfelderin an und berichtete von einem tödlichen Unfall, den ein Angehöriger verursacht hatte - und dass nur eine Kaution ihn vor der Haft bewahren würde. 

Die Frau ging zwar darauf ein, durchschaute aber den Betrugsversuch und informierte die echte Polizei. Diese nahm den 32 Jahre alten Mann fest, als der das Geld abholen wollte. Er kommt aus dem europäischen Ausland und hat offenbar keinen festen Wohnsitz in Deutschland, so dass ein Richter wegen Fluchtgefahr Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen gehen weiter.

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