Stadtarchiv legt neues Buch über verfolgte Hildesheimer Juden vor – Radio Tonkuhle Hildesheim
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In der Reihe "Quellen und Dokumentation zur Stadtgeschichte Hildesheims" erscheint in Kürze das "Gedenkbuch für die als Juden verfolgten Hildesheimerinnen und Hildesheimer". Es wurde von Dr. Hartmut Häger unter Mitwirkung von Sabine Brand, Ann-Kathrin Möhle und Peter Thon verfasst und ist die bisher umfangreichste Publikation des Stadtarchivs, teilt dieses mit.

Häger habe in mehrjähriger akribischer Forschung die Biografien der als Juden verfolgten Hildesheimerinnen und Hildesheimer erarbeitet, so dass nun 645 namentlich bekannte Personen im Buch beschrieben sind. Dazu gebe es u.a. einen Überblick über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hildesheim. Das Buch wird nächste Woche Mittwoch, also am 4. Februar, um 17 Uhr im großen Saal des Rathauses vorgestellt – die Stadt lädt dazu alle Interessierten herzlich ein.

Der heutige Dienstag ist als Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz der "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus". In Hildesheim wird er mit einer Gedenkveranstaltung in der Nordstadt begangen: Sie beginnt um 17 Uhr an der Martin-Luther-Kirche, gefolgt von einem Gang zum Nordfriedhof, wo an das Leben und Wirken des Hildesheimer Widerstandskämpfers Gustav Hoppe erinnert wird, und der Abschluss ist ab etwa 17:30 Uhr in der Robert Bosch Gesamtschule mit Beiträgen von Schülerinnen und Schülern und einer Ansprache der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Channah von Eickstedt.

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