Betrüger geben sich als Wasserwerker und Polizeibeamte aus – Radio Tonkuhle Hildesheim
Titel wird gelesen...
zu Instagram

Die Polizei hat aus Hildesheim und Bockenem zwei weitere Betrugsfälle gemeldet.

So klingelten schon am Donnerstag zwei Männer an der Tür einer Seniorin in der Schlesierstraße in Ochtersum. Sie gaben sich als Mitarbeiter eines Heizungs- und Sanitärbetriebs aus und sagten, Nachbarn hätten einen Wasserschaden gemeldet und sie müssten nun die Lage überprüfen. Die ältere Dame ließ sie hinein, und die Männer blieben daraufhin fast eine Stunde. Sie behaupteten, einen Wasserschaden gefunden zu haben, und boten ihr eine Sofortreparatur an. Sie gab ihnen mehrere hundert Euro, woraufhin sie verschwanden unter dem Vorwand, die benötigten Gegenstände zu holen. Als sie nicht zurückkamen, verständigte die Frau die Polizei.

Die Männer waren bis 50 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, sprachen akzentfreies Deutsch und hatten dunkle Straßenkleidung an. Mögliche Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 entgegen.

Der zweite Fall war am Samstagabend gegen 21:10 Uhr auf einem Nebenparkplatz einer Tankstelle östlich der Oppelner Straße in Bockenem. Hier fuhr ein älterer Mercedes C-Klasse an einen geparkten LKW heran, und ein Mann stieg auf der Beifahrerseite aus. Er trug eine dunkelblaue Jacke mit Polizeiaufschrift und gab sich als Polizeibeamter aus. Unter einem Vorwand nahm er dem LKW-Fahrer dann die Geldbörse ab, entwendete das darin befindliche Bargeld in vierstelliger Höhe, und flüchtete kurz darauf im Wagen in östliche Richtung, möglicherweise zum Autobahnanschluss.

Der falsche Polizeibeamte war etwa 1,80 Meter groß und hatte einen leichten Schnauzbart. Die dunkelblaue Jacke hatte zwar die Aufschrift "Polizei", aber kein Hoheitsabzeichen. Auf dem Kopf trug er eine Baseballmütze. Hier ermittelt die Polizei Bad Salzdetfurth und bittet um mögliche Hinweise unter der Rufnummer 0 50 63 - 90 10. 

Die Polizei empfiehlt angesichts dieses Falles, sich bei Zweifeln an der Echtheit von Amtspersonen stets den Dienstausweis zeigen zu lassen und telefonisch bei der angeblichen Dienststelle nachzufragen - wobei man deren Telefonnummer immer selbst heraussuchen sollte. Weitere Hinweise gibt es im Internet auf www.polizei-beratung.de.

260202.fx

Aktuelle Regionalnachrichten


Wir benutzen Cookies
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.