Fiesole-Altar ist nach Italienreise zurück im Dommuseum – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Im Hildesheimer Dommuseum ist ab dem nächsten Dienstag der sogenannte Fiesole-Altar aus dem Domschatz zu sehen. Er wird damit zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder präsentiert, teilt das Haus mit. Das Kunstwerk ist eine dreiteilige, aufklappbare Tafel mit aus Knochen geschnitzten Szenen aus dem Leben Jesu im Inneren und Gemälden der Verkündigung an Maria außen. Es war im Herbst letzten Jahres nach Florenz ausgeliehen worden und wurde dort im Rahmen der Ausstellung "Fra Angelico" im Palazzo Strozzi gezeigt. Dies war insofern bemerkenswert, als dass die Bilder auf der Außenseite damit erstmals direkt Fra Angelico zugeschrieben wurden, einem bedeutenden Maler der Frührenaissance.

Mit über 250.000 Besuchenden war die Ausstellung eine der erfolgreichsten, die je in Florenz präsentiert wurden, so das Dommuseum weiter. Der Fiesole-Altar werde nun dauerhaft im Dommuseum ausgestellt. Dessen Direktor Dr. Felix Prinz bezeichnete es als großen Gewinn, dass nun ein Objekt der Sammlung als Werk von Fra Angelico erkannt wurde, weil nur sehr wenige Museen Gemälde von ihm haben - und der Altar sei auch unter diesen einzigartig, weil es gemeinsam mit der Werkstatt des Baldassare Ubriachi hergestellt wurde, in der um das Jahr 1400 Gegenstände aus geschnitztem Elfenbein oder Knochen hergestellt wurden.

Für wen der Altar einst entstand, ist bis heute nicht bekannt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb ihn der Hildesheimer Bischof Wedekin, wodurch er ins Museum gelangte.

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