Gravitationswellen-Labor GEO600 wird zum Jahresende geschlossen – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Die in Ruthe gelegene Forschungsanlage GEO600 zur Erkennung von Gravitationswellen aus dem Weltall wird zum Jahresende geschlossen und danach abgebaut. Das teilt das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik mit. Der Grund für das Ende des Projekts ist demnach die Emeritierung des Max-Planck-Direktors Karsten Danzmann am kommenden Dienstag – damit ende die Finanzierung.
Das GEO600 besteht im Kern aus zwei mehrere hundert Meter langen, rechtwinklig angelegten Vakuumröhren, in die ein Laserstrahl geworfen und durch einen Spiegel zurückgeworfen wird. Wird der Weg des Strahls durch eine Schwerkraftwelle verändert, wird dies registriert und ausgewertet.
Danzmann sagte, GEO600 habe als Leuchtturm der deutsch-britischen Forschung die internationale Zusammenarbeit gefördert, Generationen von Wissenschaftler*innen geprägt und wichtige technologische Durchbrüche gemacht. Hier entwickelte und getestete Technologien kämen heute in allen großen Gravitationswellen-Detektoren der Welt zum Einsatz.
Im Sommer soll es noch einen Tag der Offenen Tür geben – der Termin wird noch auf www.geo600.org bekanntgegeben.

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