Sozialarbeit für perspektivlose Jugendliche wird erweitert – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Die Stadt Hildesheim bekommt vom Landkreis dieses, nächstes und übernächstes Jahr je bis zu 300.000 Euro für unterstützende Maßnahmen für Kinder und Jugendliche im Stadtgebiet. Insbesondere in Bahnhofsnähe halte sich eine größere Zahl von ihnen auf, die nicht mehr zur Schule gehen und/oder perspektivlos sind, heißt es in einer Vorlage, die im Rat einstimmig angenommen wurde. Sie sieht u.a. einen niederschwelligen Treffpunkt als verlässliche Anlaufstelle vor.

Sozialdezernent Malte Spitzer betonte, es handele sich hier nicht um eine Ersatzmaßnahme für Familie oder Schule. Primär gehe es darum, für die Betroffenen einen Raum zu bieten, an dem dann ein Kontakt zu anderen Hilfsangeboten aufgebaut werden kann wie etwa dem "Anstoß"-Projekt für Jugendliche, die den Schulunterricht schwänzen - dieses soll auf Kinder unter 14 Jahren ausgeweitet werden.

Mit in Summe nur 2,5 Stellen sei das Projekt sehr klein aufgestellt, und man werde sehr schnell feststellen, wie "überragend nachgefragt" dieses Konzept sein wird. Viele Familien in Hildesheim seien massiv überlastet, und auch die Schulen kämen in Sachen Sozialarbeit nicht hinterher. Die Stadt werde den Erfolg des Projekts intensiv untersuchen, so Spitzer weiter - und er sagte voraus, dass sich die Politik schnell die Frage stellen werde, ob es ausreicht.

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