Luchsin wird im Osterwald ausgewildert – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Zum ersten Mal ist im Weser-Leine-Bergland eine Luchsin ausgewildert worden. Wie das Umweltministerium mitteilt, wurde das Tier im Osterwald freigelassen, wo bereits männliche Artgenossen leben. So soll die Luchs-Population in Niedersachsen über den Harz hinaus gestärkt werden. Die Luchsin wurde demnach vor einem Jahr verwaist im Landkreis Goslar aufgefunden und anschließend in der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen aufgezogen.

Der Luchs war vor rund 200 Jahren in Mitteleuropa ausgerottet worden. Anfang der 2000er Jahre wurden im Harz 24 Tiere ausgewildert, und seitdem hat sich dort eine stabile Population von rund 160 Tieren entwickelt, die jedoch isoliert und weiter gefährdet ist. Seit 2010 haben Luchse auch den Harz verlassen und sich im Solling und im Weserbergland angesiedelt. Die jetzt im Osterwald ausgesetzte Luchsin ist mit einem Halsbandsender ausgestattet, so dass ihre Bewegungen verfolgt werden können.

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