Stifter-Nachlass ermöglicht Krebsforschung am BK – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Ein Stiftung des im Jahr 2021 verstorbenen Hildesheimers Dieter-Heinrich Engelmann ermöglicht am St. Bernward Krankenhaus nun eine Studie, um die Lebensqualität von an Bauchspeicheldrüsen- oder Gallengangkrebs-erkrankten Menschen zu verbessern. Das Haus erhält dafür 55.000 Euro, heißt es in einer Mitteilung. Ziel ist, die Wirkung eines komplexen Eingriffs zu untersuchen, sagte Prof. Dr. Christian Könecke, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie.

Dabei geht es im Kern darum, Patienten einen Stent in eine tief liegende Ader im Bauch einzuführen, die bei Krebs oft von Tumoren eingeengt wird. Die Folge dieser Verengung ist eine Ansammlung von Wasser im Bauch, das durch regelmäßige Punktierungen von außen entfernt werden muss. Weil das Einsetzen des Stents sehr aufwendig ist, wird dieses Verfahren bisher nur von vergleichsweise wenigen Kliniken angeboten und zählt bisher nicht zu den Standards in der Behandlung von Bauchspeicheldrüsen- oder Gallengangkrebs - dies solle die Studie am BK ändern. Mit dem Geld aus der Stiftung sollen u.a. die nötigen Personalkapazitäten für die Umsetzung dieser Studie geschaffen werden.

Die „Dieter-Heinrich Engelmann-Stiftung“ ist eine von aktuell 64 Zustiftungen, die zur Stiftergemeinschaft der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine gehören und dort auch über den Tod hinaus aktiv verwaltet werden.

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