Sanierung der Martinikirche am RPM würde über 20 Millionen Euro kosten – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Eine Sanierung der Martinikirche als Teil des Roemer- und Pelizaeusmuseums würde voraussichtlich über 20 Millionen Euro kosten. Die Museumsleitung präsentierte gestern Abend vor dem Stadtentwicklungs- und Finanzausschuss die Ergebnisse einer entsprechenden Untersuchung.

Diese führte zu drei Optionen: Die Sanierung mit dem Erhalt aller derzeitigen Flächen - rund 2.150 Quadratmeter - wäre mit 28 Millionen Euro die teuerste Variante, der Bau eines neuen, kleineren Ausstellungsgebäudes innerhalb der Kirche würde dagegen 21 Millionen kosten und zugleich die Ausstellungsfläche auf 800 m2 verkleinern.

Das Museum befürwortet deshalb eine dritte Option, die sogenannte "Roemer-Variante", in der das Hauptschiff der Kirche in großen Teilen freigelegt wird. Dies würde geschätzt 22 Millionen Euro kosten und 1.400 m2 an Ausstellungsfläche erhalten. Unabhängig von der gewählten Variante entstehen bei der Sanierung große Kosten u.a. durch notwendige Arbeiten etwa am Dach, und durch neue, von der Versicherung geforderte Sicherheitsmaßnahmen.

In der Sitzung gestern befürworteten einige Ausschussmitglieder ebenfalls die "Roemer-Variante". Dabei herrschte aber auch Einigkeit, dass sich die Stadt eine solch große Summe nicht leisten kann und auf Fördergelder angewiesen ist. Nun soll ein möglicher Finanzierungsplan aufgestellt werden. Dabei soll die Stadt auch ermitteln, welche Kosten auch dann anfallen, sollte die Martinikirche gar nicht mehr fürs Museum genutzt werden.

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