Titel wird gelesen...

Zur Bekämpfung von Altersarmut muss nach Ansicht der Landesarmutskonferenz Niedersachsen der Mindestlohn deutlich erhöht werden. Der gegenwärtige Mindestlohn von 8,84 Euro reiche für eine armutsfeste spätere Rente nicht aus, sagte Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze. Dafür seien etwa 12 Euro pro Stunde nötig. Zugleich forderte Gleitze eine Reduzierung und Regulierung der prekären Beschäftigungsverhältnisse und einen öffentlichen Beschäftigungssektor für Langzeitarbeitslose zu fairen tariflichen Bedingungen. Das Armutsrisiko der Bevölkerung ab 65 Jahren lag  2016 bei 14,8 Prozent. Da aktuell fast 25 Prozent aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor tätig seien, sei eine zukünftige Verschärfung der Altersarmut absehbar, sagte Gleitze. Die 1985 gegründete Landesarmutskonferenz ist ein Zusammenschluss von Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen.

sk

Förderer

Tonkuhle präsentiert

Werbung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Hinweise zum Datenschutz Ok