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Hier finden Sie die Themen der Intonarumore-Sendungen aus dem Jahr 2016

Intonarumore 17.12.2016: Liedermacher um 1968

In der ersten Hälfte der 1960er Jahre entstand in Deutschland ein neuer Musikstil, vorangetrieben von jungen Textern und Sängern die für sich eine Ausdrucksform jenseits von Beat und Rock'n'Roll finden wollten. Sänger wie Franz Josef Degenhadt, Hannes Wader und Reinhardt Mey gehörten zur Speerspitze dieser Bewegung. Die thematische Bandbreite der Liedermacher war breitgefächert; oft wurden persönliche Erlebnisse besungen gerne auch verbunden mit mal mehr mal weniger versteckter Sozialkritik. Die Anfänge der Liedermacherei in Deutschland - Samstag, 17. Dezember 2016 um 16:00 Uhr. Die Intonarumore-Redaktion wünscht frohe Weihnachten!


Intonarumore 15.10.2016: Hörspiele

Zum Ende der Herbstferien hat sich die Intonarumore-Redaktion eine gut für Kinder geeignete Sendung überlegt und hat auch mit Nike und Arved Gührs zwei Gastmoderatoren im Produktionsstudio. Diese präsentieren den Hörern zwei Absolventenhörspiele. Die beiden Autoren haben diese Hörspiele für ihre künstlerischen Abschlussarbeiten in der Uni produziert, wobei es nicht um die Perfektion der Produktion ging, sondern darum, Erzähl- und Produktionstechniken zu erproben und deren Einsatz zu begründen.
Es handelt sich um eine Arbeit von Kristina König. Manche Intonarumore-Hörer kennen sie sicher als Musikredakteurin. Das zweite Hörspiel ist von Markus Korda, der ist Kulturwissenschaftler und Medienkünstler.
Die Hauptfigur in Kristinas Hörspiel ist ein Kuscheltier, welches unfreiwillig in ein großes Abenteuer gerät. Im zweiten Hörspiel begleiten wir tatsächlich ein Geldstück ein kurzes Stück lang auf seinem Weg durch unsere Welt.
Die Zwischenmusiken stammen von dem Album "Abfahrt" der Hildesheimer Gruppe Trilke-Trio aus dem Jahr 2006.


Intonarumore am 20.08.2016: Liegen im Dunkeln

Im Sommer über das Liegen im Dunkeln nachdenken? Unmöglich! Aber bei Intonarumore geschehen seltsame Dinge: Gedanken über das Liegen im Dunkeln, das Liegen im Licht unter einer Espe, Gedanken über die Nähe (oder Ferne) des Himmels, entnommen als Zitate aus einer kleinen Beckett-Fabel und bis ins Extreme verbogen und verdreht von Wiebke Buck-Wiese, Sarah Grünberg, Fabian Habecker, Andreas Hoppe, Robin Schulze und Tobias Quindel. Das Material entstand im Winter 2013/14 und wurde erst jetzt wieder entdeckt und neu arrangiert. Es sprachen die Autorinnen und Autoren der Audiobeiträge, sowie der fast 90-jährige Vater des Sendungsmachers, Herr Magnus Hoppe aus Bad Pyrmont. Das Produkt ist ein 60-minütiger Sommer(alb)traum, der den Zuhörerinnen und Zuhörern schon einiges an Durchhaltevermögen abverlangen kann! Trotzdem wünscht die Intonarumore-Redaktion viel Freude an der Auseinandersetzung mit der aktuellen Audiostrecke.

 

Intonarumore am 21.05.2016: Live-Looping

Live-Looping ist eine Mischform aus elektronischer und live vorgetragener Musik, bei der es auf Originalität, Präzision und Musikalität ankommt, wenn man sie als Musiker*in erfolgreich performen will. Marie Marzahns Feature zeigt Möglichkeiten und Grenzen einer noch recht (aber nicht mehr allzu) jungen Musizierform. Das Feature ist auch ein schöner Rückblick in das Hildesheimer Musikjahr 2009. Es kommen auch seinerzeit hier heimische Künstler*innen zu Gehör.

 

Intonarumore am 16.04.2016: Sprache als Klang, die Dritte (und Letzte)

Nun ist aus dem kleinen Streifzug durch die Welt der Stimme als Klang in der Avantgardemusik des 20. Jahrhunderts ein riesiger Ausflug geworden und es könnte noch immer so weiter gehen. Aber ich verspreche Euch und Ihnen, Mit der April-Sendung, in der noch einmal sehr selten gespieltes Material präsentiert wird, ist Schluss. Wir haben die 100ste Intonarumore-Sendung mit einem Dreiteiler gefeiert und das reicht jetzt auch. Für alle, die trotzdem noch 'dranbleiben: Viel Freude beim Entdecken der absurdesten Klangwelten! 

 

Intonarumore am 19.03.2016: Sprache als Klang, die Zweite

Die Sprache als Klang in der Avantgarde-Musik des 20. Jahrhunderts gewinnt in der Zeit von 1969 bis etwa 1990 sehr stark an Ausdrucksmöglichkeiten, da sich die Digitaltechnik ihrer bemächtigt, sie kopiert, ersetzt, unterhöhlt. Diesem Trend steht gegenüber, dass sich der Klang von Sprache im öffentlichen Kontext - in unserem Zusammenhang durchaus politisch - mehr und mehr mit Inhalt auflädt. Die März-Ausgabe von Intonarumore spiegelt wissenschaftliche, künstlerische und soziale Absichten in experimenteller Musik von nur etwas mehr als 20 Jahren. Hier wird deutlich, wie schnell sich kompositorische Ideen dem Zeitgeist gehorchend verändern. Der hier dokumentierte Zeitabschnitt wird wieder mit recht unbekannten Arbeiten selten gespielter Komponisten aufwarten. Wobei der Begriff "Komponisten" besser nicht dahingehend verstanden werden sollte, dass jemand Noten aufschreibt.

Viel Vergnügen und frohe Ostern wünsche ich der Intonarumore-Gemeinde.
Ihr Andreas Hoppe

 

Intonarumore am 20.02.2016: Die 100ste

In der 100sten Intonarumore-Sendung geht es um die menschliche Stimme als Klang in der (Avantgarde-) Musik zwischen 1947 und etwa 1965. Komponisten, Konzepte und technische Möglichkeiten treffen quasi wie tektonische Platten aufeinander und bringen die experimentelle Musik Europas und Nordamerikas ziemlich durcheinander. Während der Produktion hat sich herausgestellt, dass es zu diesem Phänomen so viel spannendes Material gibt, dass eine Folgesendung zu diesem Thema geplant ist, die sich dann dem Zeitraum zwischen 1965 und der Gegenwart widmen wird. Ein genauer Sendetermin hierfür kann allerdings noch nicht genannt werden.

Die Intonarumore-Redaktion ordnet ihr Material neu: Wahrscheinlich ab April, spätestens jedoch ab Mai 2016 wird es auf den Seiten des Instituts für Musik und Musikwissenschaft der Uni Hildesheim wieder eine Seite mit den besten Sendungen der bisherigen 100 Monate zum Download/Nachhören geben. Wir werden Sie an dieser Stelle darüber informieren!

Herzlich,
Ihr Andreas Hoppe

 

Intonarumore am 16. Januar 2015: John Cage im Gespräch

Liebe Hörerinnen und Hörer,
Sie hören am Samstag die 99. Sendung von Intonarumore. Das bedeutet, dass es seit genau acht Jahren und drei Monaten diese Sendung gibt. Und zwar mit allen Höhen und Tiefen, die so eine lange Zeitstrecke mit sich bringt: Zeitweilige Ausfälle der Chefredakteure, Weggang talentierter Sendungsmacherinnen nach Beendigung des Studiums; aber auch ganz tollen, herausragenden  Features. Und genau solch eines präsentieren wir Ihnen heute zum Vorjubiläum. Die Sendung ergänzt thematisch gut die Ausstrahlung des letzten Monats, als es um das präparierte Klavier von John Cage ging. Wir wiederholen heute (der historische Vorspann hat es bereits angedeutet) die Sendung „John Cage im Gespräch“ von Maud Carrier und Cornelia Hermann aus dem Jahr 2009. Eins sollte ich noch erwähnen: in den 8 1/4 Jahren hat es in der Intonarumore-Redaktion keinen einzigen Streit gegeben - darf man das überhaupt erzählen?

Ich freue mich, dass Sie zuhören wollen, Ihr Andreas Hoppe.

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