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Regionalnachrichten von heute

Einbrecher steigen in zwei Hildesheimer Schulen ein

Dienstag, 28. Juni 2022 12:52

In den letzten Tagen hat es im Hildesheimer Stadtgebiet zwei Einbrüche in Schulen gegeben. Wie die Polizei meldet, drangen Unbekannte zwischen Freitagmittag und Sonntagabend in die Fachschule am Dammtor ein und durchsuchten u.a. das Hausmeisterbüro und das Sekretariat. Hier wurde Bargeld gestohlen. 

Zwischen Samstagmittag und Montagmorgen war dann der Schulkomplex an der Brauhausstraße auf dem Moritzberg der Tatort. Hier wurde eine Bürotür aufgehebelt und ebenfalls Bargeld gestohlen. 

In beiden Fällen nimmt die Polizei Hildesheim unter 0 51 21 - 939 115 mögliche Zeugenhinweise entgegen.

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Polizei und Banken wollen mehr gegen Geldautomaten-Sprenger vorgehen

Dienstag, 28. Juni 2022 12:45

Die Polizei in Niedersachsen und die hier ansässigen Banken wollen künftig enger zusammenarbeiten, um gegen Kriminelle vorzugehen, die Geldautomaten aufsprengen. Innenminister Boris Pistorius sagte, es habe jetzt mit einem ersten Gespräch einen gelungenen Einstieg in eine engere Kooperation gegeben. In Niedersachsen wurden den Angaben nach in diesem Jahr bisher bereits 38 solche Geldautomatensprengungen registriert. Dabei würden die hochprofessionell agierenden Tätergruppen, die vornehmlich aus dem Ausland einreisten, zwar nicht immer an das Bargeld gelangen, aber dennoch immense Schäden anrichten und auch Passantinnen und Passanten, Anwohnerinnen und Anwohner oder Einsatzkräfte in die Gefahr schwerer Verletzungen bringen.

Pistorius sagte weiter, es müssten vor allem präventive Maßnahmen intensiviert werden. Ziel müsse sein, Taten von vornherein so gut wie möglich zu verhindern. Die Zusammenarbeit mit den Behörden der Herkunftsländer der Straftäter sei bereits intensiviert und der zielgerichtete Personaleinsatz in der niedersächsischen Polizei weiter erhöht worden. Im Landeskriminalamt gebe es bereits eine Task-Force, die auch Maßnahmen der Polizeidirektionen koordiniere.

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Hütte in Fredener Gartenkolonie wird durch Feuer zerstört

Dienstag, 28. Juni 2022 12:35

In Freden ist gestern Mittag eine Holzhütte in der Kleingartenkolonie "Am Kraume" komplett ausgebrannt. Wie die Polizei meldet, ist die Ursache des Feuers noch ungeklärt - es entstand Sachschaden in Höhe von geschätzt 10.000 Euro. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Alfeld unter der Telefonnummer 0 51 81- 911 60 in Verbindung zu setzen.

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Kampagne "Wir sind HAWK" gewinnt den German Brand Award

Dienstag, 28. Juni 2022 12:31

Die Kampagne "Wir sind HAWK" der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst hat den German Brand Award gewonnen. Dies ist einer der wichtigsten deutschen Markenpreise, teilt die Hochschule mit, mit einer Reichweite von über 315 Millionen Kontakten.

Die Kampagne habe in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy and Creation - Employer Branding Activities & Campaigns“ ("Exzellenz in Marken-Strategie, Arbeitgeber-Marken-Aktivitäten und -Kampagnen) den ersten Platz belegt. Darüber freue man sich bei der HAWK sehr, sagte Petra Fladenhofer von der Stabstelle Marketing. Die Kampagne, bei der Mitarbeitende und Studierende auf Plakaten abgebildet sind, habe der HAWK ein Gesicht gegeben und die Individualität der Hochschule einmal mehr unterstrichen.

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Jugendliche verlassen heutzutage später das Elternhaus

Dienstag, 28. Juni 2022 10:14

Seit den 70er-Jahren hat sich der Zeitpunkt, an dem die meisten Jugendlichen das Elternhaus verlassen, nach hinten verlagert. Das sagte die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Meike Sophia Baader von der Universität Hildesheim in einem Gespräch mit dem evangelischen Pressedienst. Im Jahr 2020 lebten demnach mit 28 Prozent mehr als ein Viertel der 25-Jährigen noch im Elternhaus. Die Pandemie habe diese Tendenz verstärkt, so dass junge Menschen ihr zu Hause gar nicht erst verlassen hätten oder zurück zu ihren Eltern gezogen seien. Baader zufolge könnte sich die Entwicklung nun durch steigende Miet- und Lebenshaltungskosten weiter verstärken.

Das Verhältnis zwischen Eltern und Jugendlichen sei heute in der Regel tolerant und partnerschaftlich. Das Gefühl der Einschränkung, das bei früheren Generationen dazu geführt habe, sich möglichst schnell ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen, hätten viele Jugendliche heute nicht mehr. Die Shell-Jugend-Studien der vergangenen Jahrzehnte zeigten, dass Jugendliche pragmatisch denken und sich an dem orientieren, was ihnen nützt - für viele sei es also folgerichtig, erst einmal zu Hause zu bleiben, so Baader weiter, und das gelte insbesondere für Jungen. Töchter zögen im Schnitt mit 23 Jahren aus, Söhne mit knapp 25 Jahren. Mit 30 Jahren lebten immer noch 13 Prozent aller Söhne als Ledige im Elternhaus, aber nur sechs Prozent der Töchter.

Die Erziehungswissenschaftlerin führt diesen Unterschied auch darauf zurück, dass Jungen nach wie vor weniger im Haushalt mithelfen müssten als Mädchen und insofern auch unselbstständiger seien, einen eigenen Haushalt zu führen. Auch könne die Frage „Wann ist man erwachsen?“ heute nicht mehr eindeutig beantwortet werden. Bis in die 70er Jahre sei klar gewesen, dass erwachsen ist, wer erwerbstätig ist und eine eigene Familie hat. Heute habe sich der Lebenslauf entstrukturiert, und die Jugendzeit sei deutlich länger geworden.

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Teures Mountainbike wird am Bantelner Bahnhof aus Unterstand gestohlen

Dienstag, 28. Juni 2022 09:55

 Am gestrigen Montag ist aus einem Fahrradunterstand am Bantelner Bahnhof ein Mountainbike im Wert von 4.400 Euro gestohlen worden. Laut Bericht war das schwarz-weiße "Scott Genius 940" mit zwei Schlössern gesichert, und um an das Rad zu gelangen, wurde auch der ebenfalls abgeschlossene Unterstand aufgebrochen. Der Diebstahl geschah zwischen 15 und 19 Uhr. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 50 68 - 930 30 bei der Polizei in Elze zu melden.

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Kreis zahlt einmaligen Heizkostenzuschuss ab August aus

Dienstag, 28. Juni 2022 09:45

Empfängerinnen und Empfänger von Wohngeld erhalten einen einmaligen Heizkostenzuschuss, der vom Kreis ab August ausgezahlt wird. Dies könne nicht vorher geschehen, weil erst dann eine notwendige Änderung der Fachsoftware zur Verfügung stehe, heißt es in einer Mitteilung.

Der Zuschuss wurde vom Bundestag als Entlastungsmaßnahme verabschiedet. Ein Ein-Personen-Haushalt erhält demnach 270 Euro, ein Zwei-Personen-Haushalt 350 Euro - und für jedes weitere Familienmitglied gebe es 70 Euro. Anspruchsberechtigt sind Personen, denen im Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022 mindestens ein Monat Wohngeld bewilligt wurde. Der Zuschuss wird automatisch von Amts wegen ausgezahlt und muss daher nicht beantragt werden. 

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Regionalnachrichten von gestern

Zahl der Kirchenaustritte wächst weiter

Montag, 27. Juni 2022 14:28

Die Zahl der Kirchenaustritte beim katholischen Bistum Hildesheim und in der evangelischen hannoverschen Landeskirche hat weiter zugenommen. Beide Kirchen melden für das letzte Jahr einen starken Anstieg: So habe das Bistum etwa 15.000 Mitglieder verloren und liege jetzt bei 555.000 Menschen, und die Landeskirche verlor 32.000 Mitglieder und liege nun bei 2,37 Millionen Mitgliedern.

Für die katholische Kirche sagte der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer, ihn machten die hohen Austrittszahlen sehr betroffen. Es liege auf der Hand, dass die Glaubwürdigkeit der Kirche durch die Missbrauchsfälle in den vergangenen Jahren massiv gelitten habe, auch wenn es im Bistum eine Aufarbeitung dieses Unrechts sowie professionelle Präventionsarbeit gebe. Aus vielen Gesprächen wisse er, dass nicht nur wenig gläubige Menschen, sondern zuweilen auch sehr gläubige Menschen austreten. Sie begründeten dies z.B. damit, dass sie den Umgang der Kirche mit wiederverheirateten oder homosexuellen Menschen nicht guthießen, die kirchliche Sexualmoral ablehnten oder nicht verstünden, dass Männer und Frauen in Bezug auf Ämter nicht gleichberechtigt seien. Man müsse diesen Menschen zuhören, ihre Kritik ernst nehmen und nicht als Zeitgeist-Gerede abtun, sagte Wilmer.

Die Landeskirche Hannover hat vor kurzem einen so genannten "Zukunftsprozess" gestartet. Dieser werde danach fragen, welche persönlichen Lebensfragen und welche Fragen des öffentlichen Lebens für die Menschen wichtig sind, hieß es als Reaktion auf die neuen Austrittszahlen.

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Mann schießt auf der Marienburger Höhe mit Softair-Waffe aus dem Fenster

Montag, 27. Juni 2022 12:56

Ein Mann hat gestern Abend auf der Marienburger Höhe mehrfach aus einem Dachfenster Schüsse abgegeben. Ein Hinweis auf dieses vermeintliche Luftgewehr ging laut Bericht gegen 22:40 Uhr ein. Die Polizei suchte dann das Mehrfamilienhaus auf und machte die betroffene Wohnung schnell ausfindig. Der Bewohner war kooperativ und gab die Waffe heraus - eine Softair-Langwaffe. Gegen ihn läuft nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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Alfelder Radverkehr wird mit Tour an diesem Mittwoch weiterentwickelt

Montag, 27. Juni 2022 12:38

In der Stadt Alfeld wird an diesem Mittwoch eine besondere Fahrradtour stattfinden, an der alle Interessierten teilnehmen können. Wie die Stadt mitteilt, solle dies eine Planungsradtour sein, um sich über die heutige Verkehrssituation in Alfeld und ihre mögliche Zukunft auszutauschen. Beginn sei um 17 Uhr vorm Bahnhof, und dann würden zwei Gruppen gebildet.

Die Aktion ist Teil der laufenden Arbeit an einem Radverkehrskonzept für die Stadt und ihre Ortsteile. Dafür wurden u.a. bis zum Frühjahr bereits mit einer interaktiven Karte im Internet Problempunkte identifiziert und Ideen gesammelt, und im April wurden erste Erkenntnisse daraus bei einem Radcafé diskutiert. Die Tour am Mittwoch soll diese Punkte nun aufgreifen und direkt vor Ort weiterentwickeln.

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Studie zur aktuellen Situation von Studierenden geht in dritte Runde

Montag, 27. Juni 2022 11:48

Am heutigen Montag ist bundesweit eine neue Online-Befragung von Studierenden zu ihrer aktuellen Situation gestartet. Das teilt die Uni Hildesheim mit, die diese Befragung namens "Stu.diCo III" zusammen mit der Uni Münster durchführt.

Es ist der dritte Durchgang dieser Studie, welche die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Lebenssituation der Studierenden untersucht. Dorothee Kochskämper vom hiesigen Institut für Sozial- und Organisationspädagogik sagte, viele Studierende hätten mit dem aktuellen Semester zum ersten Mal ihre Hochschule betreten, obwohl sie zum Teil bereits am Ende ihres Studiums stünden. Das bringe eine Menge Fragen mit sich, mit denen sich sowohl die Studierenden als auch Mitarbeiter*innen der Hochschulen auseinandersetzen müssten.

Deshalb liege der Schwerpunkt dieser dritten Studie auf der Organisation des aktuellen (Präsenz-)Semesters, wohingegen die ersten beiden Durchläufe sich vor allem mit einem digitalen Studienalltag befassten. Die neue Online-Befragung findet sich unter dem Link www.soscisurvey.de/studicoIII

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Einbrecher steigen in Ostertor-Restaurant ein

Montag, 27. Juni 2022 11:29

Unbekannte Täter sind zwischen dem späten Freitagabend und Samstagvormittag in ein Restaurant in der Ostertor-Passage eingedrungen. Laut Polizeibericht öffneten sie dazu gewaltsam ein Fenster und durchsuchten dann die Innenräume. Ob etwas gestohlen wurde, ist bisher nicht bekannt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

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TPZ bietet kostenloses Ferienprogramm an

Montag, 27. Juni 2022 10:45

Das Theaterpädagogische Zentrum Hildesheim (TPZ) bietet in diesem Sommer ein kostenloses Programm für alle Altersgruppen an. Wie die Einrichtung mitteilt, gibt es einen Filmworkshop, eine Theater-Spiel-Woche, einen Kurs zum kreativen Maskenbau und ein Projekt namens "Waldgeschichten". Die Angebote gehen von Mitte Juli bis Mitte August. Eine Übersicht und mehr Informationen gibt es hier.

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Verbraucherzentrale verzeichnet viele Nachfragen zum Thema Gas

Montag, 27. Juni 2022 09:37

Das Ausrufen der nationalen "Alarmstufe Gas" durch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) führt auch bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen zu noch mehr Nachfragen. Ihr Energieberater Florian Lörincz sagte, die steigenden Energiepreise verunsicherten viele Verbraucherinnen und Verbraucher, was sich auch in den Beratungen niederschlage. Bereits seit Monaten bildeten Anfragen zu Verträgen mit Energieversorgern, aber auch zu Einsparmöglichkeiten einen klaren Schwerpunkt, und jetzt sei ein weiterer Anstieg der Nachfrage zu spüren.

Lörincz betonte, zunächst müsse noch nicht mit steigenden Preisen gerechnet werden. Die Auslösung der Alarmstufe erlaube es den Energieversorgern nicht, Preise bestehender Verträge anzupassen. Das werde erst dann möglich, wenn die Bundesnetzagentur eine sogenannte „Gasmangellage“ ausrufe. Mittelfristig jedoch müsse man sich auf steigende Gaspreise einstellen, wobei niemand den Umfang vorhersagen könne. Sollte die dritte Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen werden, könne zudem die Bundesnetzagentur in den Markt eingreifen, in dem sie die Verteilung übernimmt. Private Haushalte wie auch soziale Einrichtungen würden hier jedoch besonders geschützt, so Lörincz.

Die Rationierung von Gasmengen lasse sich aber nicht sicher ausschließen - um dies zu verhindern, sollte jeder Haushalt seinen Energieverbrauch möglichst deutlich reduzieren. Dafür gebe es im Alltag viele Möglichkeiten. So müsse die Heizung richtig eingestellt und auf das jeweilige Gebäude angepasst werden - so ließen sich zehn bis 15 Prozent Energie einsparen. Auch sollten Heizkörper frei stehen und regelmäßig entlüftet werden. Sei ein Gluckern zu hören und der Heizkörper werde nicht warm, sei eventuell Luft im System, was auch zu mehr Energieverbrauch führe. Mehr Heizenergie lasse sich auch durch eine Absenkung der Raumtemperatur erreichen, sagte Lörincz weiter. Ein Grad weniger senke den Verbrauch bereits um etwa sechs Prozent. Durch programmierte Thermostate könne die Temperatur in einzelnen Räumen gezielt gesteuert oder in der Nacht automatisch abgesenkt werden. Auch riet er dazu, Lüftungswärmeverluste zu reduzieren: Undichte Bauteile in der Gebäudehülle führten zu unnötigen Wärmeverlusten, die mit geringem Aufwand reduziert werden könnten.

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Ford Galaxy überschlägt sich nach Kollision bei Heisede

Montag, 27. Juni 2022 09:28

Gestern Nachmittag ist es auf der Kreisstraße zwischen Heisede und Ruthe zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Wie die Polizei meldet, kam der Fahrer eines Ford Galaxy in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem Mercedes GLE zusammen.

Der Ford wurde durch die Wucht des Aufpralls ins angrenzende Feld geschleudert, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der 40 Jahre alte Fahrer sowie ein 10 Jahre altes Kind, das mit im Wagen saß, und auch der 59 Jahre alte Mercedes-Fahrer wurden jeweils leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. An den beiden Autos entstand Totalschaden in Höhe von geschätzt 90.000 Euro.

Die Straße musste für die Unfallaufnahme vorübergehend voll gesperrt werden, die Ermittlungen dauern an. Zeugen des Unfalls gebeten, sich mit dem Kommissariat in Sarstedt unter der Telefonnummer 0 50 66 - 98 50 in Verbindung zu setzen.

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Versuchter Drift auf Parkplatz endet mit Unfall

Montag, 27. Juni 2022 09:22

Gestern Abend ist auf einem Supermarktparkplatz am Hildesheimer Römerring ein junger Mann bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei meldet, versuchte gegen 20:45 Uhr ein 20-jähriger Diekholzener mit seinem Ford Mustang einen Drift und verlor dabei die Kontrolle. Sein Wagen stieß dadurch gegen einen 21-Jährigen aus Hildesheim, der gerade auf sein Motorrad steigen wollte. Dieser musste danach ins Krankenhaus gebracht werden, an seinem Krad entstand Totalschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Der Unfallverursacher verließ den Parkplatz nach dem Unfall und meldete sich erst später bei der Polizei. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, und sein Führerschein wurde sichergestellt.

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Regionalnachrichten vom 26.06.2022

Ministerin Behrens begrüßt Ende des Abtreibungs-Paragraphen 219a

Sonntag, 26. Juni 2022 16:46

Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat die Abschaffung des sogenannten Werbeverbots für Abtreibungen begrüßt. Behrens sagte, jede Frau solle sich umfassend mit dem Thema Abtreibung auseinandersetzen dürfen. Ärztinnen und Ärzte müssten und sollten sie dabei begleiten und beraten. Dazu gehöre es, sie zu informieren und mit professionellem Rat zur Seite zu stehen: Das habe nichts mit Werbung zu tun.

Ende der Woche hatte eine Mehrheit des Deutschen Bundestag die Abschaffung des zugehörigen Paragraphen 219a des Strafgesetzbuches nach einer emotionalen Debatte beschlossen. Der Paragraf hatte die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche aus wirtschaftlichen Interessen und in „grob anstößiger Weise“ verboten. In der Praxis führte das dazu, dass Ärztinnen und Ärzte strafrechtlich verfolgt und verurteilt wurden, weil sie auf ihrer Internetseite Informationen darüber veröffentlicht hatten.

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Musikschulwoche startet morgen

Sonntag, 26. Juni 2022 16:13

In der Musikschule Hildesheim findet ab dem morgigen Montag wieder eine Musikschulwoche statt. Es ist die erste nach zwei Jahren Corona-Zwangspause, sagte der Schulleiter Detlef Hartmann. Über fünf Tage seien im ganzen Haus sowie im Außenbereich Programm und rund 25 verschiedene Veranstaltungen geplant.

So könnten etwa auf der „Streichelwiese“ täglich ab 14.45 Uhr verschiedene Instrumente ausprobiert oder angeschaut werden, und gerade für Kinder gebe es auch eigene Angebote wie etwa tägliche Konzerte ab 16 Uhr. Am Nachmittag und Abend seien dann Kammermusik, Chöre, Ensembles, Bands und Orchester zu hören und sehen.

Der Eintritt ist frei, im Haus wird dringend um das Tragen einer Maske gebeten. Weitere Informationen gibt es online unter www.musikschule-hildesheim.de und telefonisch - täglich 10 bis 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis 16 Uhr unter 0 51 21 - 206 779 0.

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JoWiesen-Nichtschwimmerbecken ist wieder offen

Sonntag, 26. Juni 2022 16:09

Seit diesem Wochenende ist das Nichtschwimmerbecken der JoWiese und die angrenzende Rutsche wieder geöffnet. Das gab der Betreiber im Internet bekannt. Das Becken war vor kurzem unerwartet gesperrt worden, nachdem in den Rohrleitungen zwei Lecks gefunden wurden, so dass das Becken Wasser verlor. Dieser Schaden ist nun repariert.

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Polizei zieht zwei rabiate Radfahrer aus dem Verkehr

Sonntag, 26. Juni 2022 11:17

In der letzten Nacht hat die Polizei im Kreisgebiet zwei aggressive Fahrradfahrer angehalten.

Laut Bericht wurde zunächst gegen 1 Uhr in der Bertholdstraße in Holle ein 22-Jähriger angetroffen, der in Schlangenlinien fuhr. Der junge Mann reagierte auf die Kontrolle aggressiv und beleidigend, was per Bodycam aufgezeichnet wurde und im Verfahren gegen ihn als Beweismittel genutzt werden wird. Der Alkotest ergab dann knapp über 1,6 Promille, der 22-Jährige musste dann noch eine Blutprobe abgeben und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der zweite Fall ereignete sich gegen 3 Uhr in der Sarstedter Voss-Straße. Hier fuhr ein 42-jähriger Mann wiederum in Schlangenlinien und ohne Licht. Er missachtete die Anweisung, anzuhalten, und versuchte über einen Fußweg zu entkommen. Die Beamten stellten ihn dann zu Fuß, woraufhin der Mann versuchte, zuzuschlagen und zu treten, was aber misslang. Ihm wurden dann Handschellen angelegt. Hier ergab der Alkotest 2,05 Promille. Auf dem Weg zur Blutabnahme auf der Wache beleidigte der Betrunkene die Polizisten, und während seiner Entlassung griff er sie erneut an. Daraufhin wurde er nach Hildesheim ins Gewahrsam gebracht. Auch hier laufen jetzt mehrere Strafverfahren.

Später wurde nachgemeldet, dass an diesem Wochenende auch mehrere Fahrer kontrolliert wurden. Dabei wurden bis zum Sonntagmittag bei zehn Personen in Autos sowie auf Fahrrädern und E-Scootern Einfluss von Alkohol und anderen Drogen festgestellt.

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Ergänzt 14:30 Uhr: Letzter Satz.

Häufig gelesen

Helios Klinikum wird Montag und Dienstag bestreikt

Samstag, 25. Juni 2022 20:46

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des Helios Klinikums Hildesheim zu einem zweitägigen Warnstreik ab diesem Montag aufgerufen. Die Behandlung von Notfällen sei dabei durch einen Notdienst sichergestellt, betont die Gewerkschaft. Am Montagvormittag solle es ab 11:30 Uhr einen Demonstrationszug geben, der vor dem Haupteingang des Klinikums mit einer Kundgebung endet.

Es gehe darum, vor der nächsten Verhandlungsrunde am 6. Juli Druck auf den Konzern aufzubauen. Die Helios-Beschäftigten erwarteten endlich ein akzeptables Angebot, sagte Gewerkschaftssekretär Henner Günter. Die bisher angebotenen Lohnerhöhungen würden die explodierenden Preise bei Weitem nicht ausgleichen, und außerdem solle verhindert werden, dass die Beschäftigten in OP-Sälen, Notaufnahme und Intensivstationen von einer Pflegezulage ausgeschliossen werden. Hier müsse sich der Konzern bewegen.

Helios hatte zuletzt eine Gehaltssteigerung von jeweils 75 Euro für Vollzeitkräfte und 70 € für Auszubildende in den Jahren 2022 und 2023 angeboten. Zusätzlich soll 2022 eine Corona-Sonderzahlung von 200 Euro und ab Juli 2023 eine Pflegezulage von 70 Euro gezahlt werden, allerdings nicht in allen Bereichen.

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Polizei setzt nach Einbruch in Harsum Hubschrauber ein

Samstag, 25. Juni 2022 20:40

Nach einem Einbruchsversuch in der Straße Wiesling in Harsum ist heute Nachmittag auch ein Suchhubschrauber zum Einsatz gekommen. Wie die Polizei meldet, hatte gegen 16:10 Uhr ein unbekannter Täter versucht, die Terrassentür eines Einfamilienhauses einzuschlagen. Ein Zeuge störte ihn jedoch dabei und löste die Fahndung aus. Der Einbrecher konnte aber dennoch entkommen. Er wird beschrieben als etwa 50 Jahre alt, mit kurzen, grau melierten Haaren und sonnengebräunter Haut. Er soll eine schwarze Motorradjacke, eine blaue Jeans und Motoradstiefel getragen und eine Umhängetasche dabei gehabt haben. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Kommissariat in Sarstedt unter der Rufnummer 0 50 66 - 98 50 in Verbindung zu setzen.

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Mann schießt auf der Marienburger Höhe mit Softair-Waffe aus dem Fenster

Montag, 27. Juni 2022 12:56

Ein Mann hat gestern Abend auf der Marienburger Höhe mehrfach aus einem Dachfenster Schüsse abgegeben. Ein Hinweis auf dieses vermeintliche Luftgewehr ging laut Bericht gegen 22:40 Uhr ein. Die Polizei suchte dann das Mehrfamilienhaus auf und machte die betroffene Wohnung schnell ausfindig. Der Bewohner war kooperativ und gab die Waffe heraus - eine Softair-Langwaffe. Gegen ihn läuft nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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Zahl der Kirchenaustritte wächst weiter

Montag, 27. Juni 2022 14:28

Die Zahl der Kirchenaustritte beim katholischen Bistum Hildesheim und in der evangelischen hannoverschen Landeskirche hat weiter zugenommen. Beide Kirchen melden für das letzte Jahr einen starken Anstieg: So habe das Bistum etwa 15.000 Mitglieder verloren und liege jetzt bei 555.000 Menschen, und die Landeskirche verlor 32.000 Mitglieder und liege nun bei 2,37 Millionen Mitgliedern.

Für die katholische Kirche sagte der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer, ihn machten die hohen Austrittszahlen sehr betroffen. Es liege auf der Hand, dass die Glaubwürdigkeit der Kirche durch die Missbrauchsfälle in den vergangenen Jahren massiv gelitten habe, auch wenn es im Bistum eine Aufarbeitung dieses Unrechts sowie professionelle Präventionsarbeit gebe. Aus vielen Gesprächen wisse er, dass nicht nur wenig gläubige Menschen, sondern zuweilen auch sehr gläubige Menschen austreten. Sie begründeten dies z.B. damit, dass sie den Umgang der Kirche mit wiederverheirateten oder homosexuellen Menschen nicht guthießen, die kirchliche Sexualmoral ablehnten oder nicht verstünden, dass Männer und Frauen in Bezug auf Ämter nicht gleichberechtigt seien. Man müsse diesen Menschen zuhören, ihre Kritik ernst nehmen und nicht als Zeitgeist-Gerede abtun, sagte Wilmer.

Die Landeskirche Hannover hat vor kurzem einen so genannten "Zukunftsprozess" gestartet. Dieser werde danach fragen, welche persönlichen Lebensfragen und welche Fragen des öffentlichen Lebens für die Menschen wichtig sind, hieß es als Reaktion auf die neuen Austrittszahlen.

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Musikschulwoche startet morgen

Sonntag, 26. Juni 2022 16:13

In der Musikschule Hildesheim findet ab dem morgigen Montag wieder eine Musikschulwoche statt. Es ist die erste nach zwei Jahren Corona-Zwangspause, sagte der Schulleiter Detlef Hartmann. Über fünf Tage seien im ganzen Haus sowie im Außenbereich Programm und rund 25 verschiedene Veranstaltungen geplant.

So könnten etwa auf der „Streichelwiese“ täglich ab 14.45 Uhr verschiedene Instrumente ausprobiert oder angeschaut werden, und gerade für Kinder gebe es auch eigene Angebote wie etwa tägliche Konzerte ab 16 Uhr. Am Nachmittag und Abend seien dann Kammermusik, Chöre, Ensembles, Bands und Orchester zu hören und sehen.

Der Eintritt ist frei, im Haus wird dringend um das Tragen einer Maske gebeten. Weitere Informationen gibt es online unter www.musikschule-hildesheim.de und telefonisch - täglich 10 bis 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis 16 Uhr unter 0 51 21 - 206 779 0.

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