Das Hildesheimer Energie-Beratungs-Zentrum (ebz) hat sein Konzept zur Energie- und Bauberatung ein weiteres Mal an eine andere Stadt verkauft: Wie das ebz meldet, wird neben Hildesheim, Iserlohn, Schwerin und Halberstadt nun auch Celle das Konzept übernehmen und anwenden.
Die Geschäftsführer René Hußnätter und Frank Melchior nennen dabei vor allem die Finanzierung als Grund für den Erfolg. Die Zentren brauchen keine Steuergelder oder andere Fördermittel, sondern tragen sich selbst. Melchior zufolge soll künftig die Zusammenarbeit der fünf Zentren weiter ausgebaut werden – vor allem zwischen Hildesheim und Celle solle es eine „Beratungsachse" zu den Themen Energieeinsparung und Stromerzeugung in erneuerbaren Energieanlagen geben.
fx
Oberbürgermeister Ingo Meyer hat auf der Ratssitzung am Montagabend zum friedlichen Protest gegen Rechts aufgerufen.
Angesichts der für Ende Januar von Neonazis angemeldeten Demonstration durch die Innenstadt sagte Meyer, Hildesheim sei eine weltoffene, tolerante Stadt. Mit Radikalen könne man hier nichts anfangen. Er selber wolle an der geplanten Gegendemonstration teilnehmen und hoffe auf große Unterstützung aus der Bevölkerung. Die Willkommenskultur Hildesheims könne jedoch nur durch friedlichen Widerstand zum Ausdruck gebracht werden, so Meyer. Der Rat bejahte einstimmig eine Resolution gegen Rechts.
cw
Der Vorstandssprecher der niedersächsische Diakonie, Christoph Künkel, hat scharfe Kritik an der islamkritischen Bewegung "Pegida" geübt.
„Pegida" vereinfache ein vielschichtiges Problem und mache sich eine Stimmung zunutze, "die genau dem entgegengesetzt ist, für das wir uns einsetzen", sagte Künkel dem epd am Montag in Hannover. Dort hatten die Diakonie und die Caritas eine neue Broschüre für Ehrenamtliche in der kirchlichen Flüchtlingsarbeit vorgestellt. Von einer Islamisierung des Abendlandes zu sprechen sei schlicht dummes Zeug, so Künkel weiter. Die Stimmung in der Bevölkerungsei Gott sei Dank eine ganz andere. Viele Menschen setzten sich für Flüchtlinge ein.
cw
Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet seit dem gestrigen dritten Advent auch in Hildesheim.
Im Rahmen einer Aussendungsfeier wurde es am Nachmittag von Christlichen Pfadfindern in den Mariendom gebracht.
Zuvor war es in einem ICE aus München in Hannover eingetroffen. Das Motto der Aktion lautet in diesem Jahr "Friede sei mit dir - Shalom - Salam...". Aspekte von interkulturellen und interreligiösen Begegnungen sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Jedes Jahr wird das Licht von einem Kind in der vermuteten Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und mit dem Flugzeug in einem Spezialbehälter nach Wien gebracht. Von dort aus tragen es Pfadfinder in die ganze Welt, um so die Friedensbotschaft des Evangeliums zu verbreiten.
cw
Im Zusammenhang mit der für Januar angemeldeten Demonstration von Neonazis in Hildesheim hat die Stadt mit Unverständnis auf Kritik vom „Bündnis gegen Rechts" reagiert.
Die Streckenverläufe beider Züge stünden noch nicht endgültig fest, sagte Sprecher Helge Miethe. Um einen Rechtsstreit zu vermeiden, müsse beachtet werden, welche Strecke als erstes angemeldet wurde. Die dem Bündnis vorgeschlagene Route habe keinen wertenden Charakter und sei in keinster Weise ein politisches Zeichen. Das Bündnis hatte kritisiert, im Gegensatz zu den Rechtsextremen nicht durch die Innenstadt laufen zu dürfen. Das Thema beschäftigt heute abend auch den Hildesheimer Rat.
jlo/cw
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