Mit dem Jahreswechsel gilt in Hildesheim eine neue Regelung für das Abstellen von E-Scootern in der Innenstadt. Diese müssen dann in den extra eingerichteten und beschilderten Zonen abgestellt werden, heißt es in einer Mitteilung. Eine Karte mit den 18 Zonen finden Sie unter dieser Meldung sowie zum Herunterladen als PDF unter www.stadt-hildesheim.de/escooter.
Die Anbieter sollen dabei ihre Systeme so anpassen, dass der Zähler weiterläuft, wenn die E-Scooter nicht an diesen Orten abgestellt werden. Sollte sich dieses Konzept bewähren, erwägt die Stadt, es künftig auch in anderen Stadtteilen einzuführen.
Quelle: Stadt Hildesheim
Ergänzt 12 Uhr: Vorletzter Satz
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Wie jedes Jahr weisen Städte und Gemeinden zu Silvester auf die geltenden Regeln für das Abbrennen von Feuerwerk hin. So gelte grundsätzlich, dass Feuerwerk wie Raketen oder Böller generell nur am 31. Dezember und 1. Januar gezündet werden dürfen, betont die Stadt Hildesheim. Auch zur eigenen Sicherheit dürfe nur Feuerwerk mit einer gültigen Zulassung - also einem BAM- oder CE-Zeichen - zum Einsatz kommen.
In Hildesheim gebe es seit 2009 strenge Vorschriften, betont die Stadtverwaltung: Das Abbrennen von Raketen, Böllern oder Knallern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen sei verboten. Dies gelte insbesondere in Fachwerk-Gebieten wie der Kesslerstraße, am Lappenberg, Brühl und dem Marktplatz, aber auch im sonstigen Stadtgebiet. Beim Umgang mit Silvesterböllern oder -raketen seien Personen- und Sachbeschädigungen auszuschließen. Ein Verstoß gegen das Verbot könne mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden - und wer im öffentlichen Raum Feuerwerk abbrenne, müsse selbstverständlich auch die Überreste entsprechend entsorgen.
Die Polizei meldet unterdessen, dass am Abend des 21. Dezember aus einem Container auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Drispenstedter Straße diverse Feuerwerkskörper gestohlen wurden - die Täter flüchteten daraufhin mit einem Fahrzeug. Hinweise dazu werden unter Telefon 0 51 21 - 939 115 entgegengenommen.
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Während des heute gestarteten EVI-Cups kontrolliert der Stadtordnungsdienst die Umgebung der Sparkassen-Arena verstärkt auf falsch parkende Autos. Das teilt die Stadt mit und verweist auf die Möglichkeit, mit einer Eintrittskarte zwei Stunden vor und zwei Stunden nach der Veranstaltung den ÖPNV zu nutzen. Als Ausweichparkplatz stehe der Volksfestplatz zur Verfügung.
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Der CDU-Kandidat für die kommende Landratswahl, Christopher Gedeon, hat jetzt auch die Unterstützung der Unabhängigen im Landkreis. Diese stellen damit erstmals seit ihrer Gründung 2004 überhaupt eine Wahlempfehlung für eine Landrats-Kandidatur auf, heißt es in einer Mitteilung.
Gedeon ist 43 Jahre alt, parteilos und beruflich Richter am Amtsgericht. Er sagte vor den Unabhängigen, er wolle eine transparente, verlässliche Haushaltsführung sowie klar strukturierte, rechtssichere Verwaltungsabläufe. Entscheidungen müssten nachvollziehbar vorbereitet und konsequent umgesetzt werden. Als Richter treffe er Entscheidungen fair und ausschließlich auf Grundlage von Recht und Gesetz – diese Haltung wolle er auch an der Spitze der Kreisverwaltung leben.
Der Unabhängigen-Vorsitzende Ulrich Bantelmann sagte, gerade auf kommunaler Ebene komme es auf Sachverstand, Führungskompetenz und Unabhängigkeit an – und nicht auf parteipolitischen Einfluss. Gedeon betonte zugleich seine parteiunabhängige Rolle als Landrat.
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Die Pläne für ein großes Sanierungskonzept für die Hildesheimer Neustadt haben den Stadtrat passiert. Der stimmte mit großer Mehrheit zu, wobei aber auch Vorbehalte und Kritik geäußert wurden. Das „Mobilitäts- und Klimaanpassungskonzept“ sieht über 15 Jahre Investitionen in Höhe von 19,4 Millionen Euro vor, mit denen die Neustadt attraktiver werden soll – das meiste davon Fördergelder.
Dabei ist schrittweise auch der Abbau von Parkplätzen geplant, um etwa den Neustädter Markt umzugestalten. Das wurde insbesondere von der AfD kritisiert: Parkplätze seien wichtiger als etwa der Schutz vor Hitze. Die CDU kündigte an, dies von Straße zu Straße einzeln zu besprechen, stimmte aber zu, um die Fördergelder zu sichern.
CDU-Ratsherr Frank Wodsack mahnte zudem eine bessere Einbindung der Händler und Gewerbetreibenden an. SPD-Ratsherr und Ortsbürgermeister Tobias Eckardt betonte, er werde für sie als „gnadenloser Lobbyist“ auftreten – und rief die Stadtverwaltung auf, Investoren für eine Parkpalette zu suchen, um die Parkplatzsituation zu entlasten.
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