Kongress zur Schulsozialarbeit gipfelt in "Hildesheimer Erklärung" – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Beim Bundeskongress Schulsozialarbeit, der Ende letzter Woche an der Uni stattgefunden hat, ist die sogenannte "Hildesheimer Erklärung" verabschiedet worden. Darin fordern die Teilnehmenden, die Schulsozialarbeit als professionelles, nachhaltiges und zukunftsorientiertes Angebot für alle jungen Menschen strukturell und dauerhaft abzusichern. Ein flächendeckender Ausbau und eine auch rechtliche Verankerung der Schulsozialarbeit sei angesichts der wachsenden Herausforderungen sowohl in Gesellschaft als auch Schule sowie anhaltendem Fachkräftemangel notwendig.

Dazu brauche es verlässliche Finanzierungs- und Kooperationsstrukturen zwischen Bund, Ländern und Kommunen, heißt es weiter - man halte einen Personalschlüssel von einer Vollzeitstelle pro 150 junge Menschen für erforderlich, und mindestens eine unbefristete Vollzeitstelle Schulsozialarbeit pro Schule.

Beim Kongress kamen zwei Tage lang Fachkräfte der Schulsozialarbeit, Wissenschaft, Träger, Verwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Bildung zusammen. Im Mittelpunkt standen dieses Jahr die vier zentralen Themenfelder "Armut und soziale Gerechtigkeit", "Bildung für nachhaltige Entwicklung", "Digitalisierung und Digitalität" sowie "Professionalität in der Schulsozialarbeit".

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