Hannover ist besonders von Verspätungen beim Bahnverkehr betroffen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vorliegt.
Dem Bericht nach haben die Verspätungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Zwischen 2004 und 2013 seien die so genannten „Verspätungsminuten" um 30 Prozent angestiegen. Im vergangenen Jahr hätten Züge im Fernverkehr zusammengerechnet 3.787.237 Minuten Verspätung gehabt. Das sei Rekordniveau. Am meisten Verspätungen gab es im Streckendreieck Hannover-Hamburg-Bremen.
cw
Die große Differenz zwischen der geschätzten und der tatsächlichen Menge an Durchgangsverkehr in der Steingrube wirft bei Politikern Zweifel an der Verlässlichkeit von Gutachten auf.
Dermaßen falsche Zahlen stellten Vieles in Frage, was er in den letzten Jahren in Hildesheim erlebt habe, sagte CDU-Ortsratsmitglied und Ratsherr Ekkehard Palandt zu Tonkuhle. Immerhin werde für Gutachten viel Geld ausgegeben. Auch der Grünen-Politiker Ulrich Räbiger betonte, die Gutachter müssten sich erklären. Selbst wenn, wie von den Experten angegeben, die Bauarbeiten am Hauptbahnhof die Route zur Südstadt beeinflussten, passe dies nicht zu den Zahlen.
Die in den vergangenen Monaten durchgeführte Verkehrszählung hatte ergeben, dass täglich nur knapp 6.000 Autos in der Steingrube fahren statt der vermuteten 11.000. Die geplante Sperrung auf Höhe der Scharnhorstschule soll nun vorerst nicht kommen.
cw
Traumatisierte ehemalige Heimkinder können noch bis Jahresende den sogenannten „Fonds Heimerziehung" in Anspruch nehmen. Das teilt der Landkreis Hildesheim mit.
Der Fonds war Anfang 2012 eingerichtet worden, um die etwa 700.000 bis 800.000 Menschen zu entschädigen, die als Kinder und Jugendliche zwischen 1949 bis 1975 in Heimen misshandelt worden waren. In Stadt und Landkreis Hildesheim haben sich den Angaben nach bisher 360 Männer und Frauen bei einer der Anlauf- und Beratungsstellen registrieren lassen. Weitere Betroffene müssten sich bis Jahresende melden, wenn sie Hilfe erhalten wollen, hieß es - die Anrufbeantworter der Anlauf- und Beratungsstellen seien auch über die Weihnachtstage und an Silvester angeschaltet.
cw
Das Land Niedersachsen hat ein neues Projekt für Arbeitslose gestartet, die nicht lesen und schreiben können. Darin sollen Mitarbeitende bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern besonders geschult werden, damit sie Betroffene gezielter unterstützen können. Das Bildungsministerium geht von etwa 750.000 volljährigen Analphabeten in Niedersachsen aus, bundesweit wird ihre Zahl auf 7,5 Millionen geschätzt. Fehlende Kenntnisse bei Lesen und Schreiben seien ein häufiger Grund für Arbeitslosigkeit.
fx
Im Streit um eine mögliche Fusion der Kreise Hildesheim und Peine bekommt die Kreis-CDU Unterstützung von der CDU-Landtagsfraktion.
In einem gemeinsamen Gespräch betonten beide Seiten, dass es keine Gebietsreform von oben oder eine Zersplitterung der Regionen geben solle.
Es sei entscheidend, vor Fusionen zu wissen, wohin man wolle – daran mangele es aber derzeit. Außerdem müssten die Bürger und ihre Gemeinden dahinter stehen. In dieser Hinsicht gebe es im Niedersächsischen Kommunalverfassungsrecht ein Defizit. Die Hildesheimer Kreis-CDU erneuerte ihren Vorwurf, für die Fusion mit Peine gebe es machtpolitische Gründe: Es gehe der rot/grünen Mehrheit darum, diese Mehrheiten zu sichern. Von vielen Kommunen gebe es dagegen schon klare Stellungnahmen, dass sie eine Fusion ablehnen, etwa von der Stadt Peine und von Harsum.
fx
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Das Sommerferienprogramm der Stadt Alfeld wird diesen Freitag um 17 Uhr ins Internet gestellt. Auf www.ferienpass-alfeld.de sind dann über 180 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zu finden, teilt die Stadt mit....
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In der Frage um die künftige Unterbringung von Hauptschülerinnen und Hauptschülern will die Stadtpolitik externen Sachverstand hinzuziehen. Ein entsprechender Antrag ist zuletzt im Schulausschuss...
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