Stadt kann doch auf größere Förderung für Sportstätten hoffen – Radio Tonkuhle Hildesheim
Titel wird gelesen...
zu Instagram

Die Stadt Hildesheim kann bei ihren Bewerbungen auf Fördergelder für Sportstätten nun doch auf eine höhere Förderquote hoffen. Das Innenministerium stuft Hildesheim bei dem entsprechenden Förderprogramm nun doch als notleidende Kommune ein, bestätigt Stadtsprecher Dr. Helge Miethe. Dies ist offenbar eine Reaktion auf eine Beschwerde von OB Dr. Ingo Meyer Mitte Januar. Somit ist die Übernahme von bis drei Viertel / 75 Prozent der Kosten möglich.

Hintergrund ist, dass die Stadt für drei größere Vorhaben - die JoWiesen-Heizungsanlage, die Sanierung des B-Platzes des SC Drispenstedt und die Umwandlung des bisherigen Außenbeckens im Wasserparadies - jeweils Gelder beantragt und sich zunächst Chancen auf eine Förderung von bis zu 75 Prozent ausrechnete. Dann aber entschied das Land, die Stadt nicht als notleidend einzustufen und somit die Förderquote auf maximal 45 Prozent zu senken, was allein beim Wasserparadies für die Stadt Mehrkosten von fast zwei Millionen Euro bedeutet hätte. Meyer hatte sich auch in der letzten Ratssitzung darüber beschwert: Die Stadt Hildesheim werde so für ihre sparsame Haushaltsführung der letzten Jahre bestraft.

Ob die Stadt überhaupt Fördergelder für ihre Vorhaben bekommen wird, bleibt mit dieser Änderung freilich unklar: Das entsprechende Programm des Bundes für die Sportstättenförderung mit einem Umfang von 333 Millionen Euro ist deutlich überzeichnet.

260205.fx

Aktuelle Regionalnachrichten


Wir benutzen Cookies
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.